ÖH zum International Students' Day: Bildung ist ein Menschenrecht

Solidarität mit den Protesten in Mexiko

Wien (OTS) - "Der heutige Tag wird international genutzt, um auf die problematische Situation der Studierenden und der Hochschulen hinzuweisen. Zurzeit ist weltweit der Trend zu beobachten, dass gerade im Bildungsbereich eingespart wird. Es wird vermehrt nach Zugangsbeschränkungen gerufen, Stipendien werden gekürzt, Beihilfen und Förderungen werden gestrichen", zeigt sich Julia Freidl vom Vorsitzteam der ÖH empört, "ein freier und offener Hochschulzugang ist essentiell. Eine ausreichende Finanzierung fehlt schon lange und ist die letzten Jahre noch weiter in den Schatten diverser kurzsichtiger Debatten gerückt. Bildung ist ein langfristiges Projekt - es braucht Zeit, Raum und die finanziellen Mittel, damit dieses Projekt gelingen kann"

Besonders erschüttert ist die ÖH über die tragischen Ereignisse in Mexiko. Ende September wurden 43 Lehramtsstudent_innen verschleppt und ermordert. "Wir solidarisiern uns mit den Protesten in Mexiko. Die Morde an den Studierenden sind dramatisch", so Freidl. Wissenschaft und Bildung sind wichtig für die gesellschaftliche Partizipation von mündigen Bürger_innen. "Studierendenbewegungen gelten als Verteiger_innen von Demokratie. Diese Freiheit darf nicht eingeschüchtert werden. Bildung ist ein Menschenrecht. Kritisches Engagement ist von wesentlicher Bedeutung für die Zukunft einer Gesellschaft", betont Freidl.

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