Leerstände - JG-Kucharowits: Wohnungen sind zum Wohnen da!

Profitgier bei Immobilien muss mit Mietzinsobergrenzen und Leerstandsabgabe entgegengewirkt werden

Wien (OTS/SK) - Die gestrige "Im Zentrum"-Diskussion hat wieder einmal gezeigt, dass die Anliegen vieler Wohnungsbesitzer an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigehen. "Wohnungen zu überteuerten Preisen zu vermieten oder gar leer stehen zu lassen ist weit verbreitet und bietet jungen Menschen kaum eine Möglichkeit, bezahlbare Wohnungen zu finden!", ist Katharina Kucharowits, JG-Bundesvorsitzende und SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin verärgert. ****

"Mehr Profit und weniger Verantwortung für die Vermieter ist der falsche Weg. Viele Menschen können sich weder überzogene Mieten noch die Renovierung, wie auch von den Immobilienvertretern angesprochen, leisten. Und von einem Viertel des Einkommens für monatliche Mieten sind wir schon lange weg", so Kucharowits weiter. "Die Einführung einer Leerstandsabgabe, wie sie bereits von der JG Wien gefordert wird, und die Einführung von Mietzinsobergrenzen sind hier nur zwei wesentliche Forderungen, die die Situation für MieterInnen klar verbessern können", fordert Kucharowits.

Eigenmittel runter!

"Zudem müssen befristete Mietverträge endlich abgeschafft werden, denn diese schaffen nur Unsicherheit für die Mieterinnen und Mieter. Auch der Eigenmittelanteil bei Genossenschaftswohnungen sprengt oft den Rahmen und zwingt viele junge Menschen in ein Schuldendebakel. Hier dürfen wir nicht länger zusehen und fordern ganz klar:
Eigenmittel runter!", so Kucharowits weiter. "Die Zweckwidmung der Wohnbaufördermittel ist eine weitere Möglichkeit, günstige Wohnungen zu schaffen, damit junge Menschen die Wohnung finden, die auch zu ihrer derzeitigen Lebenssituation passt", betont die JG-Vorsitzende. (Schluss) bj/mp

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