Finale der "Universum"-Trilogie "Das große Abenteuer der Tiere"

Teil 3: "Ein eigenes Heim!" am 18. November um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Ganz gleich, ob in den Weiten der Savanne, im dichten Tropenwald oder in den Tiefen der Meere - sobald ein Tier zur Welt kommt, hat es nur einen Drang: zu überleben. "Ein eigenes Heim!", der dritte und letzte Teil des "Universum"-Dreiteilers "Das große Abenteuer der Tiere" zeigt am Dienstag, dem 18. November 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2 in eindrucksvollen Bildern, welche Strategien unterschiedliche Tiere in ihren ersten Lebensmonaten verfolgen, um den Härten der Wildnis zu trotzen. Die opulente in HD produzierte BBC-Serie von Mike Gunton (deutsche Bearbeitung: Andrea Lehner und Doris Hochmayr) versucht mit Hilfe zahlreicher Beispiele von Tieren aus aller Welt, den Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen. In grandiosen Aufnahmen erzählen tierische Hauptdarsteller aus allen Kontinenten, welchen unglaublichen Herausforderungen sie sich im Verlauf ihres Lebens stellen müssen - und welche fantastischen Fähigkeiten sie entwickelt haben, um ihr eigenes Überleben zu sichern.

Über einen sicheren Unterschlupf zu verfügen ist für sämtliche Lebewesen - unmittelbar nachdem sie zur Welt gekommen sind - ein Gebot der Stunde. Die Taktiken, die dabei angewandt werden, sind höchst unterschiedlich, gleich ist allen Bemühungen allerdings ein Ziel: ein Heim, das Sicherheit bietet und Überleben ermöglicht.

Das gilt auch für Einsiedlerkrebse. An den traumhaften Stränden des zentralamerikanischen Küstenstaates Belize suchen sie nach angeschwemmten Muscheln. Die mitunter faustgroßen Muscheln sind den Krebsen mehr als dienlich: Sie schützen die verletzlichen Tiere vor etwaigen Fressfeinden und vor Hitze. Aus diesem Grund werden sie zu lebensnotwendigen Begleitern. In regelmäßigen Abständen ist zudem ein weiteres Schauspiel zu beobachten: Junge, im Wachstum befindliche Einsiedlerkrebse stellen sich in einer Reihe der Größe nach am Strand auf und wechseln - wie auf Kommando - die mittlerweile zu klein gewordenen Muscheln mit den nächstgrößeren Nachbarn. So haben schließlich wieder alle Krebse eine passende Muschel - ein passendes, mobiles Zuhause.

Die Wildhunde Sambias setzen nicht auf ein mobiles Heim wie die Einsiedlerkrebse - sie schwören auf Teamwork. Wenn die erwachsenen Wildhunde zur Jagd ausschwärmen, bleibt jedes Mal zumindest ein Elterntier bei den erst einige Wochen alten Nachkömmlingen zurück, um sie zu beschützen. Sind die Wildhunde dann bereits etwas größer, steigt ihr Selbstbewusstsein - und ihr Bemühen, das eigene Revier zu verteidigen. Zwar ist noch immer ein ausgewachsenes Tier ständig anwesend, doch die Wildhund-Jungen vertreiben nun sogar eine ausgewachsene Hyäne, die ihnen ihr Fressen abspenstig zu machen versucht. Auf ein starkes Gruppengefüge können auch die Weberameisen zählen, die im Norden und Osten Australiens heimisch sind. Sie bauen ein Nest aus Blättern, Letztere werden mit Hilfe eines Seidensekrets zusammengehalten. Dieses Seidensekret stammt aus der Larve der Weberameisen. Eine Ameise hantiert mit dieser Larve - und erinnert dabei an den Umgang mit einer Heißklebepistole. Das neu konstruierte Frei-Nest der Weberameisen ist wetterfest, es schützt die Insekten aber auch vor lästigen Fressfeinden - und ist somit die ideale, weil sichere Homebase.

Der "Universum"-Dreiteiler "Das große Abenteuer der Tiere" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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