GÖD-BMHS-Gewerkschaft fordert dringlich Erstellung eines Sozialplans

Kündigungen aus Bedarfsmangel treffen immer Frauen

Wien (OTS/GÖD) - Im Namen der GÖD-BMHS-Gewerkschaft fordere ich Frau Bundesministerin Heinisch-Hosek dringlich auf, unserer Forderung nach Erstellung eines Sozialplans zur Sicherung der Beschäftigung langjährig unterrichtender Lehrerinnen dringlich nachzukommen. Diesbezügliche Anträge des Zentralausschusses blieben seit Monaten ohne Reaktion.

Die Einführung neuer Lehrpläne führt stets zur Kreierung neuer Gegenstände und zur Veränderung des Stundenausmaßes anderer Gegenstände. Daraus resultieren vorübergehende Unterbeschäftigungen, die - wie zuletzt - zur Kündigung von Lehrerinnen führen. In einem Fall wurde eine 49-jährige Kollegin aus "Bedarfsmangel" gekündigt. Die Behörde weigerte sich über Monate beharrlich, wegen fehlender Ressourcen (Werteinheiten) vom Ministerium und der zu erwartenden Folgewirkungen die Kündigungen zurückzunehmen.

Während dieser Monate versuchte die Standesvertretung der BMHS mit der Frau Bundesministerin zur Erstellung einer verbindlichen Regelung (Sozialplan) ins Gespräch zu kommen. Bis heute blieben schriftlich eingebrachte Anträge von ihr und ihrem Büro unbeantwortet.

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Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft
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