SPÖ-Gremel: Eigenmittel senken! Ohne Schulden zur leistbaren Wohnung

Nach Leerstandsabgabe zweite Forderung der JG Wien im Rahmen der Kampagne "Wohnfühlen in Wien"

Wien (OTS/SPW) - Mit der Kampagne "Wohnfühlen in Wien" stellt die Junge Generation Wien (JG Wien) vier konkrete Maßnahmen vor, um die Wohnungssituation in Wien weiter zu verbessern. Nach der Leerstandsabgabe geht es nun um die Eigenmittel: "Wir fordern die Senkung der Eigenmittel bei Genossenschaftswohnungen, um gerade für junge Leute den Zugang zum geförderten Wohnbau möglich zu machen, ohne sich wegen der Finanzierung verschulden zu müssen. Mit mindestens 2.000 neuen SMART-Wohnungen pro Jahr wollen wir ein breites Angebot für Menschen mit dünnen Geldbörserln schaffen", informiert dazu der JG Wien-Vorsitzende, Marcus Gremel am Montag.****

Die oft hohen Eigenmittel stellen gerade für junge Menschen, die dabei sind eine Familie zu gründen, und/oder noch nicht viel verdienen, eine große Hürde dar. Trotzdem bemühen sich viele um eine geförderte Genossenschaftswohnung, da die monatlichen "Kostendeckenden Entgelte" (= Mieten im Genossenschaftsbereich) leistbar sind und im Gegensatz zum privaten Wohnungsmarkt weniger stark steigen. Im privaten Bereich sind die Mieten in den letzten 4 Jahren um 17,2 Prozent angestiegen, im Genossenschaftsbereich um nur 10 Prozent (Quelle Statistik Austria). Gleichzeitig bilden die Eigenmittel, neben der Wohnbauförderung, eine wichtige Finanzierungsquelle für die gemeinnützigen Bauvereinigungen, die mit 7.000 neuen Wohnungen pro Jahr in Wien, einen unverzichtbaren Teil dazu beitragen, dass Mieten in dieser Stadt bezahlbar bleiben.

"Nach dem Modell der JG Wien werden die niedrigeren Eigenmittel durch zwei Möglichkeiten ausgeglichen: Die von uns geforderte Leerstandsabgabe kann je nach Ausformung zwischen 50 und 100 Millionen Euro pro Jahr bringen. Diese Einnahmen sollen für den sozialen Wohnbau zweckgewidmet werden und damit die Eigenmittel senken. Und: Man dreht an der Verteilungsschraube der Wohnbauförderung und errichtet SMART-Wohnungen", betont Gremel.

Was sind SMART-Wohnungen? SMART-Wohnungen sind ein von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig initiiertes Programm und zeichnen sich vor allem durch geringe Finanzierungskosten von maximal 60 Euro/m2 und günstige Bruttomieten von maximal 7,50 Euro/m2 aus. Das gelingt, da es sich um Wohnungen handelt, die einen besonders platzsparenden Grundriss haben. So können hohe Mieten aufgrund von nicht verwendbarerer Wohnfläche vermieden werden. SMART-Wohnungen werden von Typ A (ein Zimmer - max. 40m2) bis zu Typ E (5 Zimmer - max. 100m2) angeboten und sind somit ideal für Jungfamilien, über Alleinerziehende bis hin zu Singles. "Wir fordern die Errichtung von mindestens 2.000 dieser SMART-Wohnungen pro Jahr", so Gremel abschließend. (Schluss)

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