Razborcan: Vorteilscard für Zivildiener weiterführen

BezieherInnenkreis des Top-Jugendtickets soll ausgeweitet werden

St. Pölten (OTS/SPI) - Die Möglichkeit der kostengünstigen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist für junge Leute oft die einzige Möglichkeit zur individueller Mobilität. "Daher ist es eine wichtige Aufgabe der öffentlichen Hand, für junge Menschen einen leistbaren Zugang zu öffentlichen Verkehrsmittel zu schaffen. Aus diesem Grund ist es bereits seit Langem eine Forderung der SPÖ-Niederösterreich, dass das wirklich gute Top-Jugendticket auch SchülerInnen privater Schulen, Studierenden und jungen Menschen mit besonderen Bedürfnissen zur Verfügung stehen muss. Vom Landtag wurden bereits derartige Anträge beschlossen, doch bisher ist es nicht gelungen, die Finanzierung auf Bundesebene zustande zu bringen. Daher ist es begrüßenswert, dass es am kommenden Donnerstag neuerlich einen Anlauf geben wird, um endlich diese wichtige Ausweitung auf die bisher von diesem Angebot ausgeschlossenen Jugendlichen zu erreichen", zeigt sich der Verkehrssprecher der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Gerhard Razborcan erfreut.

Razborcan kündigt außerdem an, eine weitere wichtige Initiative für die Mobilität junger Menschen zu starten: "Ich werde am Donnerstag im Landtag einen Resolutionsantrag einbringen, um auch von Seiten des Niederösterreichischen Landtages ein klares und unmissverständliches Signal für die Weiterführung der Vorteilscard für Zivildienstleistende in Richtung Innenministerium zu schicken. Die Schaffung dieser Vorteilscard im Jahr 2000 war nicht nur eine wichtige Verwaltungsvereinfachung, sondern sie ist für diese jungen Menschen eine wichtige und leistbare Mobilitätsgarantie und damit auch ein wichtiger Beitrag zu einem nachhaltigen und verkehrssicheren Mobilitätsverhalten. So etwas darf einfach nicht dem Sparstift zum Opfer fallen. Ich hoffe daher, dass sich im Landtag eine breite Mehrheit zur Unterstützung dieses wichtigen Anliegens für junge Leute finden wird", appelliert Razborcan.

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