Mariahilf - BV Rumelhart: Fußgängerfreundliche Begegnungszone auf der Brücke am Naschmarkt geplant

SP-Bezirksvorsteher Markus Rumelhart gegen Totalsperre für den Autoverkehr

Wien (OTS/SPW-K) - Im Zuge der Sanierung am Naschmarkt wird im nächsten Jahr die 32 Meter lange Fahrbahn der Schleifmühlbrücke auf das Niveau des Gehsteiges angehoben und zur Begegnungszone umgestaltet. VerkehrsteilnehmerInnen werden die Verbindung über Wienfluss und U-Bahn in beiden Richtungen mit höchstens 20 km/h überqueren können. Der Parkstreifen entfällt. Neue Freiräume mit Sitzgelegenheiten werden geschaffen. Bezirksvorsteher Leo Plasch (4. Bezirk) und Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (6. Bezirk) sind sich einig: "Die beiden Teile des Naschmarktes rechts und links der Schleifmühlbrücke wachsen zusammen. Es wird keine Barriere zwischen 4. und 6. Bezirk aufgebaut, weil AutofahrerInnen weiterhin ohne Umweg auf die Rechte und Linke Wienzeile kommen."

Die StandbetreiberInnen am Naschmarkt wünschten sich ebenfalls eine mögliche Zu- und Abfahrt über die Brücke. Einen weiteren Grund für die Entscheidung von BV Rumelhart für die Begegnungszone lieferten die Verkehrszählungen. Experten erhoben im März vor der Sperre der Schleifmühlbrücke, die wegen der Sanierungsarbeiten am Naschmarkt notwendig wurde, die Verkehrsströme. Das Ergebnis ergab, dass täglich während der morgendlichen und abendlichen Verkehrsspitzen aus der Linken Wienzeile rund 430 Kraftfahrzeuge links in die Brücke einbogen und in den 4. Bezirk weiterfuhren. Ein paar Fahrzeuge weniger nutzten die Brücke in die andere Richtung. Rund 390 Lenkerinnen und Lenker fuhren dann die Linke Wienzeile stadtauswärts. Mit der Sperre der Brücke erkannten im September die Verkehrsfachleute bei ihren Zählungen eine Verlagerung des Verkehrs auf die Kettenbrücke. Einige wichen großräumiger über den 4. Bezirk aus.

Vorteile einer Begegnungszone auf der Schleifmühlbrücke

Die Neugestaltung der Brücke beginnt 2015. Plasch und Rumelhart sehen mit der Begegnungszone nur GewinnerInnen: "FußgängerInnen haben auf der Brücke Vorrang und kommen leichter auf die andere Seite des Marktes. Der Autoverkehr wird entschleunigt, AnrainerInnen werden weniger mit Lärm und Abgasen belastet. Für Rad- sowie AutofahrerInnen bleibt die Möglichkeit der Querung."

Im Jahresdurchschnitt kommen 62.300 BesucherInnen pro Woche auf den Naschmarkt, bei Schönwetter sogar mehr als 66.000 pro Woche. Die Fahrbahn der Schleifmühlbrücke ist für BesucherInnen eine Barriere. Die Begegnungszone ist daher eine gute Lösung für alle", so SP-BV Leo Plasch und SP-BV Markus Rumelhart unisono.

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