NÖ Bauernbund: Breitbandausbau ist wichtiger Wettbewerbsfaktor für ländlichen Raum

„NÖ-Modell“ beim schnellen Internet hilft regionale Wirtschaft zu stärken „NÖ-Modell“ beim schnellen Internet hilft regionale Wirtschaft zu stärken

St. Pölten (OTS) - Sehr erfreut über das heutige klare Bekenntnis von Finanzminister Hans Jörg Schelling und Landeshauptmann Erwin Pröll zum Ausbau der Breitband-Infrastruktur unter Betonung des eigenständigen "NÖ Modells", zeigen sich NÖ Bauernbundobmann NAbg. Hermann Schultes und Direktorin Klaudia Tanner: "Ein hochleistungsfähiges Breitbandnetz ist eindeutig eine Wettbewerbsgleichstellung für ländliche Regionen. Schnelles Internet gehört auch mit zur Lebensqualität und wird privat und im Beruf gebraucht. Wer qualifizierte Arbeitsplätze im ländlichen Raum halten will, muss eine moderne und leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur bieten."

Beim "NÖ Modell" wird die Infrastruktur über eine gemeinsame Gesellschaft von Land und Gemeinden errichtet, die privaten Anbieter können diese dann mieten und so werden die Kosten der Infrastruktur-Herstellung refinanziert. Im Gegensatz zu urbanen Gebieten ist der Breitband-Netzausbau mit Glasfaser in ländlichen Gebieten nämlich vergleichsweise teuer.

Schultes und Tanner sehen die Anbindung der peripheren Regionen mit schnellem Internet als wichtige Voraussetzung für den bäuerlichen Alltag: "Von den regelmäßigen Meldungen in der Rinderdatenbank angefangen bis hin zur elektronischen Abgabe des Mehrfachantrages. Viele betriebliche Schritte müssen bereits jetzt in digitaler Form erledigt werden. Dafür braucht es rasche Daten-Autobahnen." Die landwirtschaftlichen Familienbetriebe sind zudem wichtiger Wirtschaftsmotor und sozialer Akteur in den ländlichen Regionen. Die Bäuerinnen und Bauern sorgen für gute regionale Produkte, erneuerbare Energien und eine gepflegte Landschaft - und: An jedem bäuerlichen Betrieb hängen drei Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Unternehmens-bereichen.

Der NÖ Bauernbund sehe sich als Vertreter für alle Anliegen des ländlichen Raumes, verweisen Schultes und Tanner auch auf die Breitbandoffensiven 2003 und "Breitband Austria 2013" durch den Bauernbund. "Es war nicht zuletzt der Bauernbund, der sich über die Initiative 'Forum Land' in dutzenden Info- und Diskussionsveranstaltungen dafür eingesetzt hat, dass auch immer mehr entlegene Regionen mit Breitband-Zugang versorgt wurden", so Schultes und Tanner. Mit der offenen Plattform und Initiative zur Entwicklung des Ländlichen Raums wolle man allen im ländlichen Raum
lebenden und dort tätigen Menschen dabei helfen, wirtschaftlich und kulturell bessere Bedingungen zu bekommen und ebenso mithelfen Benachteiligungen im Vergleich zu den Städten zu beseitigen.

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