"Heimat Fremde Heimat" über Mortezai-Spielfilmdebüt "Macondo"

Am 16. November um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert in dem in HD produzierten ORF-Magazin "Heimat Fremde Heimat" am Sonntag, dem 16. November 2014, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

"start" - Zwölf neue Stipendiatinnen und Stipendiaten in Wien

Alljährlich vergibt die Privatinitiative "start" Stipendien an besonders begabte und engagierte Zuwandererjugendliche. Heuer wurden allein in Wien zwölf neue Schülerinnen und Schüler ins Förderungsprogramm aufgenommen. Sie kommen oft aus sozial schwächeren Schichten und brauchen daher sowohl in materieller als auch ideeller Hinsicht Unterstützung. Zum Beispiel mit einem Laptop, 100 Euro monatlichem Bildungsgeld, Schulmitteln oder Bildungsseminaren. Am Donnerstag haben sich die neuen "start"-Stipendiatinnen und -Stipendiaten bei der traditionellen Begrüßungsfeier der Öffentlichkeit vorgestellt. Silvana Meixner und Dalibor Hysek berichten.

"Macondo" - Film über einen Kinderflüchtling aus Tschetschenien

Die Flüchtlingssiedlung Macondo am Rande von Wien-Simmering ist nahezu unbekannt. Den Namen eines Dorfes aus dem Roman von Gabriel Garcia Márquez, das sogar von den Vögeln vergessen wurde, hat die Siedlung 1976 von Flüchtlingen der Pinochet-Diktatur bekommen. Auf einem aufgelassenen Kasernenareal hinter Wellblechmauern leben rund 3.000 durchwegs anerkannte Flüchtlinge aus 22 Krisenländern. Hier spielt die Geschichte des gleichnamigen Spielfilms "Macondo" der iranischstämmigen Regisseurin Sudabeh Mortezai. Die ORF/ÖFI-Koproduktion erzählt die Geschichte über den elfjährigen tschetschenischen Buben Ramasan, der durch die Flucht seiner Familie vor dem Krieg in eine tiefe Identitätskrise geraten ist. Peter Benovsky berichtet.

Gastronomie Mochoritsch - Kulinarische und kulturelle Vernetzung

Am Schnittpunkt dreier europäischer Kulturen in Südkärnten haben die Geschwister Jernej von ihren Eltern den Gastronomiebetrieb Mochoritsch übernommen, der ganz bewusst kulturelle Grenzen überschreitet. Aus einem florierenden Dorfgasthaus der Kärntner slowenischen Gastronomie - dem alten Mochoritsch - haben die drei Erben ein grenzüberschreitendes Unternehmen mit drei Stammhäusern gemacht. Als Zutaten seines Erfolgs gibt Josef Jernej die Werte der Eltern von der gelebten Zweisprachigkeit über die Nachhaltigkeit bis zur großen Gastfreundschaft und Weltoffenheit an. In ihrem Beitrag begleitet Sabina Zwitter den Gastronomen auf seiner Suche nach kulinarischer und kultureller Vernetzung.

Die in HD produzierte Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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