BZÖ-Korak: Heute streiken die Ärzte, morgen das weitere Personal der KABEG und übermorgen steht das Gesundheitswesen in Kärnten still!

Klagenfurt (OTS) - Die Ärzte-Gehaltsverhandlungen inklusive Protestmarsch sind ein wahres Armutszeugnis für das Kärntner Gesundheitswesen und zeigt wieder einmal mehr die Kompromiss- und Kommunikationsunfähigkeit des Landes. Eine Gehaltsvorstellung von Ärzten muss im Einklang mit dem Landesbudget wohl zu vereinbaren und eine dementsprechende Lösung machbar sein. Die Ärztekammer nimmt ein EU-Gesetz als Druckmittel gegen das gesamte Kärntner Gesundheitssystem. Leidtragende sind die Patienten. "Wie ernst nehmen Ärzte denn heutzutage ihren geleisteten hippokratische Eid, hier fragt man sich schon, ob Geld im Vordergrund steht, oder die Gesundheit der Patienten? Honoriert sollten dabei nur die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden werden", so LAbg. Willi Korak. Ein vernünftiger BZÖ-Vorschlag wäre es, das gesamte Gehaltsschema zu überdenken und bei den Jungärzten mit einem höheren Einstiegsgehalt zu beginnen, um in weiterer Folge eine rasant ansteigende Gehaltskurve zu verhindern. "Ich appelliere daher an alle Verhandlungsteilnehmer, sich an einen Tisch zu setzen und sich auf eine konstruktive und für beide Seiten passenden Lösung zu einigen", so Korak abschließend.

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