"Orientierung" am 16. November: Die Mauern Europas - Flüchtlingsschicksale in Marokko

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert im in HD produzierten ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 16. November 2014, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

"Mit dem Schutz der Ikonen" - Ukraine-Priester an der Front

Seit Monaten tobt der Konflikt zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Kämpfern in den Gebieten um Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine. Neben der regulären ukrainischen Armee sind auch viele freiwillige Ukrainer an der Front zu finden. Immer wieder dabei - wenn auch nicht im Kampfeinsatz - ist ein ukrainisch-orthodoxer Priester des Kiewer Patriarchats, der "seine Leute" nicht im Stich lassen möchte. Wie er seine "Mission" - die Segnung von Waffen, die Lieferung von Hilfsgütern und den seelischen Beistand im bewaffneten Kampf - mit seinem christlichen Glauben in Einklang bringt, hat er einem "Orientierung"-Team bei einer Fahrt an die Front erzählt. Ein Bericht von Martin Motylewicz.

Die Mauern Europas: Flüchtlingsschicksale in Marokko

Der Fall einer innereuropäischen Mauer zwischen West und Ost -nämlich jener in Berlin - vor 25 Jahren wurde dieser Tage gefeiert. Doch wenn es um die Außengrenzen der Europäischen Union geht, dann können einigen - so hat es den Anschein - die Mauern gar nicht hoch genug sein. So zum Beispiel in der Stadt Melilla, einer spanischen Exklave an der nordafrikanischen Küste, die an das Königreich Marokko grenzt. Meterhohe Stacheldrahtzäune, Infrarotkameras und Bewegungsmelder sollen auf einer Länge von rund 20 Kilometern Flüchtlinge aus Afrika daran hindern, auf EU-Territorium zu gelangen. Viele versuchen es dennoch und tragen zum Teil schwere Verletzungen davon. Um jene rund 40.000 Flüchtlinge, die in Marokko festsitzen, kümmert sich kaum jemand. Ausnahmen bilden christliche Hilfsorganisationen wie die katholische Caritas und "barmherzige Samariter" der kleinen evangelischen Minderheit in Marokko. Ein Bericht von Detlef Urban.

"Mama Vero" - Romero-Preis für Ordensfrau aus Tansania

Achtzig Jahre ist sie alt, aber das bremst sie nicht. Mit großem Elan ist Schwester Veronica Petri nach wie vor als Gesundheits-Koordinatorin ihrer tansanischen Diözese Morogoro im Einsatz. Sie war zehn, als ihre Mutter bei einer Geburt starb. Die zweite Frau ihres Vaters ereilte dasselbe Schicksal. Das weckte in ihr den Wunsch, für Kranke da zu sein und vor allem Müttern bei der Geburt beizustehen. Am 21. November wird "Mama Vero" mit dem Romero-Preis 2014 der Katholischen Männerbewegung ausgezeichnet. Ein "Orientierung"-Team hat die engagierte Ordensfrau vorab in Tansania besucht. Ein Bericht von Christian Rathner.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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