APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Mitterlehner, Faymann und Kurz aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 07.11.2014 bis 13.11.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Wirtschaftsminister und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Beim ÖVP-Parteitag am vergangenen Samstag wurde Mitterlehner offiziell zum neuen ÖVP-Bundesparteiobmann gewählt. Er erhielt 99,1 Prozent der Stimmen; ein ähnlich hohes Ergebnis bekam zuletzt Alois Mock in den frühen Achtzigern. Mitterlehner dankte seinem Vorgänger Michael Spindelegger, der ebenso wie zahlreiche andere ehemalige ÖVP-Chefs im Publikum saß.

Mitterlehner sprach die Themen Bürokratieabbau für Wirtschaftstreibende, Steuer- und Bildungsreform an. Die ÖVP müsse als eine Partei mit Krisenkompetenz, Wirtschafts- und Arbeitsplatzkompetenz wahrgenommen werden, so Mitterlehner. Weiters bekannte sich der Vizekanzler zur ökosozialen Marktwirtschaft nach Josef Riegler. Eines seiner zukünftigen politischen Ziele definierte er klar: Den Kanzleranspruch nach der nächsten Nationalratswahl 2018. "Wir wollen das Land führen", bekräftigte der ÖVP-Bundesparteiobmann.

Auf Platz fünf etablierte sich die Bezirksvorsteherin des ersten Wiener Gemeindebezirks, Ursula Stenzel (ÖVP). Wie die Bezirkspartei vergangenen Dienstag überraschend mitteilte, wird Stenzel bei der Wien-Wahl 2015 nicht mehr für die ÖVP antreten. Ihr Nachfolger wird der ÖVP-Bezirksobmann Markus Figl, der von der Bezirkspartei einstimmig gewählt wurde - Stenzel selbst war bei der Sitzung nicht anwesend. Als "Generationenwechsel" bezeichnete der Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka das Ergebnis der Abstimmung und zeigte sich erfreut über dieses Signal. Stenzel hatte in der Vergangenheit nicht mit Kritik an Juraczkas politischen Fähigkeiten und der Wiener ÖVP im Allgemeinen gespart, auch ihr Verhältnis zu Markus Figl wird als angespannt beschrieben. In einem "Krone"-Interview hatte sich Stenzel, die seit 2005 die Innere Stadt führte, jedoch noch kürzlich zu einer Wiederkandidatur bereit erklärt. Gerüchte über ein mögliches Antreten mit einer unabhängigen Liste ließ Stenzel bisher unkommentiert.

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