FP-Amhof: Stopp der rot-grünen Politik des infamen Drüberfahrens über die Alsergrunder Bezirksbevölkerung

Dem Tag der Eröffnung folgt in Bälde auch schon der Tag der Schließung

Wien (OTS) - "Anstatt begangene Fehler einzusehen und in weiterer Folge auch daranzugehen, diese schrittweise zu revidieren, stellte sich die Alsergrunder Bezirksvorsteherin Malyar in der gestrigen außerordentlichen Sitzung der Bezirksvertretung auf einen naiv-gutmenschlichen Justamentstandpunkt: Weder Sie noch die Frau Gesundheitsstadträtin Wehsely hätten im Vorfeld der Eröffnung der 'niederschwelligen Suchthilfeeinrichtung' in der Schubertgasse 2 irgendetwas falsch gemacht. Der Standort sei der bestmögliche. Ein Ansteigen von Klein- und Beschaffungskriminalität, von Schmierereien und Pöbeleien sei nicht zu befürchten und herumliegende gebrauchte Spritzen werde es schon gar nicht geben, denn diese seien als Tauschobjekt zu wertvoll um weggeworfen zu werden", fasst Klubobmann Gregor Amhof die Wortmeldungen der SPÖ zur heute inmitten eines Wohngebiets eröffneten Spritzentauschzentrale zusammen.

"Realpolitische Tatsache ist und bleibt aber, dass der Frau Bezirksvorsteherin ein Widerspruchsrecht zustand, von welchem sie nicht Gebrauch gemacht hat. Vielmehr hat sie bereits beim ersten Informationsgespräch am 3. Oktober mit Frau Stadträtin Wehsely de facto zugestimmt und diese Zustimmung nur eine Woche später auch formal bekräftigt. Den Standort als bestmöglich zu bezeichnen ist zynisch und vor allem solange nicht nachvollziehbar, bis das Auswahlverfahren, die Auswahlkriterien und die anderen in Betracht kommenden Standorte offengelegt werden. Das Ansteigen von Klein- und Beschaffungskriminalität lässt sich aus Polizeiberichten ablesen, von der Zunahme von Schmierereien und Pöbeleien, aber auch von Raufhandel können die Anrainer des Ganslwirts oder des Jedmayr ein Lied singen. Fakt ist letztlich auch, dass im ganzen Stadtgebiet im Drogenrausch achtlos weggeworfene 'wertvolle Tauschobjekte' gefunden werden können, was die Vermutung doch sehr nahe legt, dass rund um eine Zentrale zum Spritzentausch sich diese anhäufen könnten", fasst Klubobmann Gregor Amhof die Wortmeldungen der FPÖ zur heute inmitten eines Wohngebiets eröffneten Spritzentauschzentrale zusammen.

"Wenngleich wir die heutige Eröffnung der Spritzentauschzentrale in der Schubertgasse gegen die rot-grüne Mehrheit im Bezirk nicht verhindern konnten, so ist doch am Tag der Eröffnung auch der Tag der Schließung nahe, denn die Freiheitlichen werden den politischen Druck mit einer Petition an den Wiener Gemeinderat und weiteren Aktionen vor Ort weiter erhöhen. Vor allem aber hoffe ich auf ein Obsiegen der Klage der Miteigentümer der betroffenen Liegenschaft vor einem unabhängigen österreichischen Gericht, mit dem im Sobieskigrätzl bald wieder Ruhe einkehren könnte und die Auswirkungen der infamen Politik des rot-grünen Drüberfahrens schneller gestoppt wären, als so mancher denkt", schloss Gregor Amhof. (Schluss)

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