GPA-djp-Proyer: Inakzeptable Abstimmung über Arbeitsplätze bei Umdasch in Amstetten

Gewerkschaft wird Lohn- und Gehaltskürzung mit allen Mitteln bekämpfen

Wien (OTS/ÖGB) - "Unabhängig vom Ergebnis der Umfrage, ob sie an die Zukunft ihres Standortes glauben oder nicht, und wie es mit ihrer Bereitschaft steht, zur Rettung desselben eventuell über Lohn- und Gehaltsanpassungen zu verhandeln, wie es die Geschäftsführung der Umdasch-Tochter Shopfitting in Amstetten von den Beschäftigten wissen will: das ist schlicht und ergreifend inakzeptabel", kommentiert Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp.
Weil die Geschäftsführung sehen will, ob es je nach Alter unterschiedliche Tendenzen gibt, erfolgt die Umfrage offenbar nicht anonym. Alleine diese Vorgangsweise stelle nichts anderes dar als die Ausübung von Druck auf die Beschäftigten dar, wie ihn die GPA-djp gemeinsam mit dem Betriebsrat sicher nicht widerstandslos akzeptieren werde, so Proyer weiter: "Der Plan, die Beschäftigten über ihre Arbeitsplätze abstimmen zu lassen, eignet sich bestenfalls für einen Kinofilm, aber ganz sicher nicht für die reale Arbeitswelt in Österreich."

"Sollte die Geschäftsführung der Umdasch-Tochter Shopfitting den Lohn- und Gehaltskürzungsplan tatsächlich umsetzen werden wir alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um das zu verhindern. Kollektivverträge und auch kollektivvertragliche Lohn- und Gehaltserhöhungen sind kein betrieblicher Spielball. Diese Sache ist noch lange nicht erledigt", so Proyer abschließend.

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