SP-Traschkowitsch: Wien Gastgeber für "Rainbow Cities"-Treffen

Stolz auf Wien und seine Initiativen gegen Homophobie und Transphobie

Wien (OTS/SPW) - Stadträtin Sandra Frauenberger begrüßte gestern Donnerstag VertreterInnen von 13 europäischen Städten, die sich im Wiener Rathaus zu einem zweitägigen Arbeitstreffen eingefunden haben. Viele deutsche und niederländische Städte, aber auch Bergen, Ljubljana, Turin und Madrid sind vertreten. "Ich freue mich sehr, dass gerade Wien als unsere 'Regenbogenhauptstadt' das Treffen der 'Rainbow Cities' ausrichtet und somit wieder ein großes Zeichen zur Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Trans* und Intersexuellen Menschen setzt," unterstreicht Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation, heute Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.****

Das "Rainbow Cities Netzwerk" wurde 2013 anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) in Den Haag gegründet. Ziele dieser Vernetzung sind, kommunale Ansätze in der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit für Lesben, Schwule, Transgenderpersonen und intersexuelle Menschen auszutauschen, gemeinsame Strategien für eine lokale Antidiskriminierungsarbeit zu entwickeln und durch den internationalen Austausch zusätzliche Impulse für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung in den einzelnen Regenbogenstädten zu setzen.

"Es muss unser gemeinsames Ziel in Europa und international sein, gegen Schwulenfeindlichkeit und Hassgewalt offen aufzutreten und Zivilcourage zu zeigen. Wien setzt mit der Ausrichtung des Netzwerktreffens ein Zeichen, sich mit anderen Städten bei der Bekämpfung von Homo- und Transphobie austauschen. Wien ist eine Stadt der Vielfalt, des Respekts und der Akzeptanz, wir sind hier ein wichtiger Akteur und tragen auch eine besondere Verantwortung. Bei Homophobie und Transphobie darf es kein Verdrängen oder gar Wegsehen geben," so Angelika Frasl, Ortrun Gauper und Bakri Hallak, die stellvertretenden Wiener Landesvorsitzenden der SoHo.

"Die Durchsetzung gleicher Rechte für Lesben, Schwulen, Trans* und Intersexuelle Menschen ist zwar ein oftmals langwieriger Prozess. Vieles hat sich aber in den vergangen Jahren zum Positiven verändert. Am Ziel sind wir aber noch lange nicht. Die Sozialdemokratie ist ein Garant für die Umsetzung der noch fehlenden Rechte! Wien ist eben Regenbogenhauptstadt und wir sind stolz darauf," so Traschkowitsch, Frasl, Gauper und Hallak abschließend. (Schluss)

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