Stronach/Franz: Fortpflanzungsmedizin muss Grenzen haben

Wien (OTS) - "Die Fortpflanzungsmedizin muss dort zum Einsatz kommen, wo es Paaren nach überlieferter Tradition auf biologisch natürlichem Weg nicht möglich ist, Kinder zu bekommen, Eltern zu werden", erklärt Team Stronach Gesundheitssprecher Dr. Marcus Franz. Dieser besondere Bereich der Medizin dürfe aber nicht den Weg ebnen zu "Babyfarmen" und "Nachwuchs per Versandhaus", warnt Franz. Primär müssten sich die Medizin und auch die Politik an die biologischen Gegebenheiten halten. "Das sind nun mal Mann und Frau bei den Menschen und auch bei allen Säugetieren zwei Geschlechter. So hat die Evolution das vorgesehen!"

"Das neue Gesetz wirft überdies mehr Fragen auf, als es löst und es führt zu neuen, spürbaren Diskriminierungen: was ist mit homosexuellen Männern und deren Kinderwunsch?", fragt Franz. Ebenso stellten sich die Fragen: "Was ist mit alleinstehenden Menschen, die ein Kind haben möchten? Wo und wie sollen diese zeugen und gebären, wenn ihnen Samen- und/oder Eizell-Spende verboten ist?" Zu klären sei auch was mit jenen Menschen ist, die im Ausland zeugen und Kinder austragen lassen und diese dann nach Österreich "einführen" wollen? "Werden diese bestraft, wenn bei uns Leihmutterschaft und "Zeugung für alle" verboten ist?", so Franz.

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