Dreikönigsaktion: Einladung zum Interviewtermin

Nicht jammern, sondern HANDELN: Strategien gegen die Bedrohung des Klimawandels

Wien (OTS) - Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz (Anfang Dezember 2014 in Lima/Peru) zeigen Experten/innen aus Afrika und Asien Möglichkeiten auf, der drohenden Klimakatastrophe zu entgehen. Samantha Hargreaves, Brian Ashley und Pablo Solon - alle drei sind Projektpartner der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar - beschäftigen sich seit Langem mit Klimawandel, Globalisierung und neoliberalem Wirtschaftssystem. Ihre Kritik verbinden sie mit konkreten Alternativen, den sozialen und ökologischen Wandel zu gestalten.

Im Interview können Sie auch von der politischen Situation und der Lage der Menschenrechte in Südafrika und Thailand bzw. von den ökologischen und sozialen Folgen des massiven Bergbaus in Afrika berichten.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, diese aktuelle Interviewmöglichkeit für Ihre Berichterstattung zu nutzen!

  • 18.11.2014 - 08:30 bis 12:30 Uhr
  • Büro der Dreikönigsaktion (Wilhelminenstraße 91/II/f, 1160 Wien)

Terminvereinbarung:
- Christian Herret, 01/481 09 91-41, 0676/88 011-1071, christian.herret@dka.at oder
- Georg Bauer, 01/481 09 91-42, 0676/88 011-1073, georg.bauer@dka.at

Pablo Solon ist der Direktor von "Focus on the Global South", einem international vernetzten Think-Tank in Thailand. Er war Botschafter Boliviens bei der UNO, zuvor Aktivist in der Indigenen-Bewegung und in der Gewerkschaft, im Umweltschutz und für Menschenrechte.

Themen:
- Klimawandel und echte Lösungen (statt Scheinlösungen wie Emissionshandel und "grünes Wachstum")
- Positionen zur bevorstehenden Klimakonferenz in Lima/Peru
- Regierungskrise und Widerstand in Thailand

Mehr Infos auf http://systemicalternatives.org

Brian Ashley ist Gründer und Direktor von AIDC (Alternative Information and Development Center), das Lobbying und Trainings zu sozialer Gerechtigkeit und Menschenwürde in Südafrika betreibt, sich aber auch stark mit Klimawandel, Globalisierung und Weltwirtschaft befasst. Er war federführend an der Entschuldungskampagne Jubilee 2000 und am Weltsozialforum beteiligt. Brian Ashley ist auch Mitherausgeber des Magazins Amandla, Südafrikas progressivem Magazin für soziale Gerechtigkeit.

Themen:
- Kampagne "One Million Climate Jobs" zur Schaffung von Arbeitsplätzen mit ökonomischer und ökologischer Ausrichtung (war auch Thema beim Klimagipfel in Durban 2011)
- Trainings für Gewerkschaften, Umweltorganisationen und soziale Bewegungen
- Wahrheitsfindung zum Massaker von Marikana an 44 Minenarbeitern

Mehr Infos auf http://www.climatejobs.org.za/ und auf http://www.aidc.org.za/

Samantha Hargreaves ist Wissenschaftlerin und Koordinatorin bei der IANRA (International Alliance on Natural Resources in Africa), einer in Johannesburg ansässigen Allianz von 29 Mitgliedsorganisationen in 9 afrikanischen Ländern. Sie hat das Projekt WoMin (Women in Mining) entwickelt, das genderspezifische Probleme des Bergbaus behandelt und menschenwürdige Alternativen aufzeigt.

Themen:
- Auswirkungen des intensivierten Bergbaus auf die Lebenssituation von afrikanischen Frauen (Umweltverschmutzung, Krankheiten, sexualisierte Gewalt)
- Extreme Arbeitsbelastung von Frauen und Kindern im Kleinbergbau
- Aufzeigen von sozialverträglichen Alternativen
- Lobbyarbeit zu Land- und Menschenrechten

Mehr Infos auf www.womin.org.za und auf http://ianra.org/

Hinweis auf Veranstaltungen:
Samantha Hargreaves, Pablo Solon und Brian Ashley sind auch Vortragende bei der 6. Österreichischen Entwicklungstagung (14.-16. 11.2014, Universität Salzburg), beim Parlamentarischen Nord-Süd Dialog "MENSCHEN.RECHTE.WIRTSCHAFT" (17.11.2014, 14:00 Uhr, Abgeordnetensprechzimmer des Parlaments) und bei der Podiumsdiskussion "System change, not climate change!" (17.11.2014 um 19:00 Uhr, Uni Wien, HS 23).

Rückfragen & Kontakt:

Christian Herret, 01/481 09 91-41, 0676/88 011 - 1071, christian.herret@dka.at
Georg Bauer, 01/481 09 91-42, 0676/88 011-1073, georg.bauer@dka.at

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