Wr. Landtag: SP-Holzmann/Akcay: Vernunft und Sachlichkeit in Debatte um Radikalisierung gefordert

Fanatismus, Extremismus und Radikalisierung haben in Wien keinen Platz

Wien (OTS/SPW-K) - SP-Landtagsabgeordneter Ernst Holzmann in der heuten Debatte beim Wr. Landtag in Richtung Opposition: "Fanatismus, Extremismus und Radikalisierung dürfen in dieser Stadt keinen Platz, das haben wir auch immer wieder gesagt. Wir handeln als Partei mit Vernunft, wachsam und besonnen. Sie von der Opposition können hier anders agieren, Sachlichkeit beiseite lassen und Fakten verdrehen."

Bezugnehmend auf die Protestaktion gegen eine Imamschule in Simmering vergangene Woche, verurteilte Holzmann die Panikmache der FPÖ aufs schärfste: "Obwohl sich alle Parteien gegen eine solche Schule ausgesprochen haben, haben Sie es sich nicht nehmen lassen auf Flyern zum "Kampf" aufzurufen und die Leute aufzuhetzen. Sie sagen, dass Sie wollen, dass Wien friedlich und ruhig bleibt, dann bitte ich Sie Ihre Handlungen auch dementsprechend so zu setzen."

Abschließend bedankte sich Holzmann bei allen SimmeringerInnen, die kühlen Kopf bewahrt haben und nicht in Massen zur Kundgebung gegangen sind, sondern in Massen zu Hause geblieben sind: "Das macht mich stolz auf Simmering und zeigt, dass es ein Bezirk mit Herz und Verstand ist, der für ein friedliches Zusammenleben einsteht."

"Wir müssen unsere Jugendlichen vor Radikalisierung schützen"

SP-Integrationssprecherin Safak Akcay verwies auf das Wiener "Netzwerk zur Deradikalisierung und Prävention": "Uns sollte es nicht in erster Linie darum gehen, die Menschen vor radikalen Jugendlichen schützen zu müssen, sondern darum, unsere Jugend, unsere Kids vor Radikalisierung zu schützen. Und dafür haben wir wie bekannt das "Netzwerk" in Wien eingerichtet", betonte die Landtagsabgeordnete.

Und weiter: "Wien ist Heimat und Zuhause: Für Frauen und Männer, Junge und Alte, hier Geborene und Zugewanderte, für Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen, Lebensformen und Bedürfnissen. Damit wir gut miteinander auskommen, braucht es Respekt. Respekt heißt, andere Menschen zu akzeptieren, wie sie sind - so wie man selbst auch akzeptiert und respektiert werden will. Unsere gemeinsame Grundlage sind die Menschenrechte", verdeutlichte Akcay abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Mag. Lisa Miletich
Online-Kommunikation
Tel.: +43 1 4000 81929
lisa.miletich@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10004