Wurm: Modernes Fortpflanzungsmedizin-Gesetz ist wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung

Ende der Diskriminierung von lesbischen Paaren

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm zeigt sich erfreut über den heute in Begutachtung geschickten Entwurf zu einer Reform der Fortpflanzungsmedizin, die lesbischen Paaren die Samenspende und Frauen im fruchtbaren Alter eine Eizellenspende erlauben soll. "Dies ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Gleichstellung von lesbischen mit heterosexuellen Paaren", so Wurm am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Auch bei der Präimplantationsdiagnostik schließt Österreich an internationale Standards an. ****

Die SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die SPÖ das rund 20 Jahre alte Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) schon längst ändern und an die gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen wollte. Unterstützung erhielt diese langjährige SPÖ-Forderung durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) vom Jänner, mit dem das Verbot der künstlichen Fortpflanzung mittels Samenspende für lesbische Lebensgemeinschaften aufgehoben wurde. Mit der Reform werden auch die Empfehlungen der Bioethikkommission umgesetzt. Wie bereits in vielen anderen europäischen Ländern soll nun auch in Österreich der Diskriminierung von lesbischen Paaren ein Ende gesetzt werden. (Schluss) sc/rm/mp

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