Stöger zu Verkehrssicherheit: Abstand halten rettet Leben

Verkehrsministerium und Asfinag präsentieren Herbst-Kampagne "Mit Abstand am sichersten"

Wien (OTS/SK) - Jeder zweite Autofahrer schätzt laut aktueller Umfrage den Sicherheitsabstand auf Autobahnen falsch ein. Mit dramatischen Folgen: "Mangelnder Abstand ist die dritthäufigste Unfallursache auf Autobahnen und Schnellstraßen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, in der es vermehrt Nebel und Nässe gibt, geht es uns darum, Bewusstsein für das Thema zu schaffen und damit die Verkehrssicherheit zu verbessern", betonte Verkehrsminister Alois Stöger. Gemeinsam mit der Asfinag und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit präsentierte Stöger heute, Donnerstag, die aktuelle Asfinag-Herbst-Kampagne "Mit Abstand am sichersten", die auf das Thema aufmerksam machen soll. ****

Weitere Ergebnisse der IFES-Umfrage im Auftrag der Asfinag zeigen, dass AutofahrerInnen ihr Reaktionsvermögen völlig über- und den notwendigen Bremsweg unterschätzen. Knapp die Hälfte der Befragten sind der Meinung, dass 20 Meter Abstand bei Tempo 130 zum Vordermann ausreichen, tatsächlich sind es aber mindestens 70 Meter, bei nasser Fahrbahn sogar erheblich mehr. ExpertInnen raten, mindestens zwei Sekunden Abstand zum Vordermann einzuhalten. "Das Fahrverhalten und damit die Verkehrssicherheit kann nur verbessert werden, wenn die Menschen sich dessen bewusst sind und erkennen, dass Abstand halten das größere Fahrvergnügen bereitet, weil es mehr Sicherheit, Komfort und weniger Stress bedeutet", stellte Stöger klar. Sein Rat: "Nehmen Sie den Abstand, den Sie für richtig halten und fügen sie zwei Sekunden hinzu - dann liegen Sie wahrscheinlich richtig."

"Wir wollen, dass die Menschen mobil sind. Aber wir wollen auch, dass sie sicher an ihrem Zielort ankommen", unterstrich der Verkehrsminister. Viel wurde in den letzten Jahren erreicht, um Österreichs Straßen sicherer zu machen. So sind die Unfälle unter Alkoholeinfluss und durch zu schnelles Fahren rückläufig. Konstant hoch dagegen bleibt die Unfallursache durch zu geringen Abstand. "Obwohl wir bei den Unfallzahlen auf einem guten Weg sind, ist jeder Verkehrstote einer zuviel", machte Stöger deutlich. Er bedankte sich bei Asfinag und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit für die Unterstützung in Sachen Bewusstseinsbildung. Die aktuelle Asfinag-Kampagne wird 180 Plakattafeln an Autobahnen, 130 Radio-Spots und Inserate beinhalten. Alle Informationen zur Kampagne gibt es auch auf www.asfinag.at.

Rettungsgasse hat sich bewährt

Zum Thema Rettungsgasse betonte der Verkehrsminister: "Die Blaulichtorganisationen sagen ganz deutlich: Die Rettungsgasse hat sich bewährt. Und das sind die, die sie nutzen." Wie immer, wenn eine neue Regelung eingeführt werde, gehe es vor allem darum, die Menschen aufzuklären und zu informieren. Natürlich müsse es auch Kontrollen und Sanktionen geben, doch Information sei das Wichtigste, so Stöger. "Es ist gut, dass wir die Rettungsgasse eingeführt haben", stellte Stöger klar. Auch Asfinag und Kuratorium für Verkehrssicherheit betonten die Relevanz der Rettungsgasse. (Schluss) sc/bj

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