Jakob Auer: Regionale Wertschöpfung und Wertschätzung bei Lebensmitteln steigern

Gratulation an BM Rupprechter: LE 2020 bringt Planungssicherheit für Landwirtschaft

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Bundesminister Andrä Rupprechter hat rasch und kompetent im Sinne der Planungssicherheit für unsere Bäuerinnen und Bauern gehandelt", zeigte sich heute, Donnerstag, ÖVP-Agrarsprecher Abg. Jakob Auer erfreut, dass das Genehmigungsverfahren beim Programm zur Ländlichen Entwicklung 2014 - 2020 (LE 2020) nun in Brüssel unter Dach und Fach ist. "Damit sind wir unter den ersten Ländern in der EU, die dieses richtungsweisende Paket zur Zukunftssicherung des ländlichen Raumes und der heimischen Landwirtschaft finalisieren konnten."

Grüner Bericht legt Einkommens- und Wirtschaftssituation der bäuerlichen Betriebe dar

Auch im vergangenen Jahr mussten die heimischen Bäuerinnen und Bauern mit einem Einkommensverlust von sechs Prozent, das entspricht einem durchschnittlichen Einkommen pro Arbeitskraft von 20.236 Euro, auskommen. Das zeigt der heute im Landwirtschaftsausschuss zur Diskussion stehende Grüne Bericht 2014 klar auf. Ein Mix aus niedrigen Erzeugerpreisen, gestiegenen Aufwendungen für Futtermittel und verstärkten Investitionen dämpften erneut die Einkommensentwicklung. "Auf der anderen Seite dürfen wir aber durchaus stolz sein auf die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern", weist Auer auf folgende Aspekte hin: Allein der Gesamtproduktionswert der Landwirtschaft- und Forstwirtschaft betrug laut Grünem Bericht 2014 8,74 Milliarden Euro. Die Umsatzerlöse im vor- und nachgelagerten Bereich beliefen sich auf 37,3 Milliarden Euro. Damit wird klar, dass vor allem im ländlichen Raum die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. "Heimische Lebensmittel sind von bester Qualität, sie kommen aus der Region und auf ihrem Weg zu uns und auf unsere Teller erhalten sie wertvolle Arbeitsplätze", pocht Jakob Auer auf verstärkte Wertschätzung und Wertschöpfung.

Faire Vergabe sichert heimische Wertschöpfung

Gerade in einer ohnehin wirtschaftlich angespannten Situation ist es notwendig, den Wirtschaftsfaktor Landwirtschaft nicht weiter unter Druck zu setzen. "Im Gegenteil, wir müssen nach Lösungen suchen, die verstärkt auf regionale Wirtschafts- und Wertschöpfungskreisläufe setzen", erinnert der ÖVP-Abgeordnete an die Forderungen des Bauernbundes, etwa bei öffentlichen Beschaffungen von Lebensmitteln stärker nach regionalen Qualitätskriterien zu entscheiden. "Wir müssen schauen, dass bei uns das Beste auf den Teller kommt und nicht das Billigste", ist Auer überzeugt, dass mit der Auslobung eines Preis-Leistungsprinzips nach Qualitäts-, Herkunfts- und regionalen Bezugskriterien sowohl Arbeitsplätze als auch Klimaschutzziele gesichert werden können.
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