Preiner fordert volle Umsetzung des Regierungsprogramms für ländliche Entwicklung

Ziel ist eine ökosoziale, flächendeckende und nachhaltig produzierende Land- und Forstwirtschaft

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen einer aktuellen Aussprache im Landwirtschaftsausschuss heute im Parlament forderte SPÖ-Bereichssprecher für Landwirtschaft und den ländlichen Raum, Erwin Preiner, dass die zur Verfügung stehenden 1,1 Milliarden Euro der Weiterentwicklung des gesamten ländlichen Raums dienen müssten. "Die 1,1 Milliarden Euro müssen für den gesamten ländlichen Raum verwendet werden, um die Chancen für alle Menschen, insbesondere Frauen und Jugend, zu verbessern", betont Preiner am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die großen Herausforderungen sieht der SPÖ-Sprecher für den ländlichen Raum in der Steigerung der Wirtschaftsleistung und der Beschäftigung, der Sicherung von bäuerlichen Kleinbetrieben und der natürlichen Ressourcen. "Wir müssen auch in Zukunft den Biolandbau stärken und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit des Agrar-, Forst- und Ernährungssektors ausbauen", so Preiner, der in diesem Zusammenhang besondere Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe in der Erschwernislage 3 und 4 fordert.

Ein weiterer Schwerpunkt des Forderungskatalogs ist darüber hinaus die leistungsgerechte Verteilung der EU-Agrarzahlungen. Dazu zählt eine Aufstockung der Investitionsförderung, ein fünf Prozent Bonus für Jungbauern, Biobauern und ein 10 Prozent Bonus für Bergbauern in der BHK-Stufe 3 und 4 für bauliche Maßnahmen.

Angesichts des Klimawandels muss die Landwirtschaft unter Beachtung von Effizienz und eines nachhaltigen Ressourcenschutzes, der Biodiversität des Schutzes von Natur und Tieren, der Produktionsgrundlage Boden und der Stärkung des Biolandbaus gefördert werden. "Es ist ein Gebot der Stunde die Biolandwirtschaft auszubauen und die bäuerlichen Familienbetriebe und der Direktvermarkter zu stärken. Für die Umsetzung muss Bundesminister Rupprechter Sorge tragen, ist Preiner überzeugt. (Schluss) up/rm/mp

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