650 Jahre Universität Wien: "Wir stellen die Fragen. Seit 1365."

Wien (OTS) - Die Universität Wien feiert im Jahr 2015 ihr 650. Gründungsjubiläum mit einem vielfältigen Programm. Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz hat Rektor Heinz W. Engl die Highlights des kommenden Jahres gemeinsam mit den Sponsoren des Jubiläums sowie der Präsidentin des Alumniverbandes der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Alma Mater Rudolphina Vindobonensis, an der fast 9.700 MitarbeiterInnen beschäftigt und über 92.000 Studierende inskribiert sind, wird in zahlreichen Veranstaltungen auf die Relevanz von Forschung und Lehre für die Weiterentwicklung der Gesellschaft und die Bildung künftiger Generationen hinweisen.

"Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, die Türen der Universität Wien weit zu öffnen und ungewohnte Einblicke in unseren universitären Alltag zu geben und laden dazu ein, die Vielfalt unserer Fächer, Studien und Forschungsvorhaben hautnah zu erleben. Realisiert werden kann das Programm dank unserer Sponsoren, Kooperations- und Medienpartner, bei denen ich mich sehr herzlich für ihre Unterstützung bedanke", so Heinz W. Engl, Rektor der Universität Wien. "Im Besonderen gilt dies für Alexander Wrabetz, Generaldirektor ORF; Georg Pölzl, Generaldirektor Österreichische Post AG; Erwin Hameseder, Obmann Raiffeisen-Holding NÖ-Wien; Peter Hagen, Generaldirektor Vienna Insurance Group; die voestalpine AG, vertreten durch Gerhard Kürner, Leiter der Konzernkommunikation; und der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, vertreten durch Mario Stadler, Leiter Marketing", ergänzt Rektor Engl.

Ballettaufzeichnungen für das Neujahrskonzert 2015

Bereits zu Jahresbeginn steht ein großes Highlight auf dem Programm. Das Hauptgebäude der Universität Wien am Ring ist Schauplatz für zwei Ballettaufzeichnungen des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker. Die Choreographien zur "Studentenpolka" und zum Walzer "Wein, Weib und Gesang" von Johann Strauß Sohn im Arkadenhof, auf der Philosophenstiege, im Lesesaal und in den Festsälen der Universität Wien sind am 1. Jänner 2015 die Vorboten zum großen Jubiläum und geben der Universität Wien weltweite Sichtbarkeit. Ein weiterer Höhepunkt im ORF ist die Ausstrahlung der Tatort-Folge "Grenzfall" unter der Regie von Rupert Henning, in der die Kommissare Eisner und Fellner alias Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser an der Universität Wien ermitteln und in der "WissenschafterInnen" der Universität Wien eine Beitrag zu Lösung des Falles liefern. Die ORF-Dokumentation "Menschen & Mächte:
Geistesblitze" wird die Glanzlichter der größten österreichischen Universität beleuchten.

12. März 2015: Eröffnungsfestakt und Konferenz internationaler Universitäten

Die Universität Wien wurde am 12. März 1365 von Rudolph IV., dem Stifter, gegründet. 2015 jährt sich die Gründung zum 650. Mal und deshalb wird die Universität Wien am kommenden 12. März mit einem feierlichen Festakt - an dem Bundespräsident Heinz Fischer sowie Vizekanzler und Bundesminister Reinhold Mitterlehner teilnehmen werden - das Jubiläumsjahr eröffnen. Am 13. März folgt die internationale Konferenz "UVIECON 2015 - Global Universities and their Regional Impact". Sie widmet sich der Rolle globaler Universitäten und ihrer Impulse für die jeweilige Region. Nach Grußreden von Bürgermeister Michael Häupl und EU-Kommissar Johannes Hahn (angefragt) werden Rektoren der University of Cambridge (UK), der University of Chicago (USA) und der Chinese University of Hong Kong auf dieser Konferenz diskutieren. Die Abendveranstaltung findet in Kooperation mit der Industriellenvereinigung statt, bei der sich Wirtschaft und Wissenschaft treffen werden. Die Österreichische Post AG wird im Rahmen der Konferenz eine Sonderbriefmarke zum Jubiläum der Universität Wien präsentieren. Darüber hinaus übernimmt sie die Zustellung des 650-Programmheftes.

Die "Zeitreise-Ausstellung" bei der Raritätenbörse im Botanischen Garten

Der Botanische Garten der Universität Wien im dritten Wiener Gemeindebezirk mit seinen zahlreichen Blumen und Pflanzen ist Naturprunkstück und Wissensspeicher zugleich. Bei der Raritätenbörse im April 2015 können die zahlreichen BesucherInnen anhand einer Ausstellung eine Zeitreise durch die Geschichte der Universität Wien erleben, die auch aktuelle und künftige Forschungsschwerpunkte, Strategien und Visionen für eine künftige Universität skizziert. Unterstützt wird das gesamte Veranstaltungspaket von der Raiffeisen NÖ-Wien, welche die Universität auch bei der Realisierung des "Life & Science Camp" im Botanischen Garten unterstützt. Über diese Kooperation lassen sich neue Formen der Vermittlung gesellschaftsrelevanter Themen wie Artenvielfalt, Biodiversität, Natur- und Artenschutz realisieren.

Das Jubiläum bietet auch Gelegenheit zur Rückschau. Nicht immer waren an Universitäten Offenheit und Transparenz selbstverständlich:
Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein nicht für Frauen und in der "dunklen Phase" des 20. Jahrhunderts nicht für Personen, die aus rassistischen Motiven, aufgrund ihrer Weltanschauung oder Zugehörigkeit zu einer religiösen oder sozialen Gruppe oder wegen des Eintretens für die Demokratie verfolgt oder vertrieben wurden. Im kommenden Jahr sind neben den Festveranstaltungen, Vorträgen, Symposien, Ausstellungen, Konzerten sowie Performances auch einige Veranstaltungen der Aufarbeitung der Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts gewidmet.

"Frauen AUS/SCHLUSS" - Thema Geschlechtergerechtigkeit

Im Juni findet die Aktion Frauen AUS/SCHLUSS statt. Der von der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek eigens für das 650-Jahr-Jubiläum verfasste Text "Schlüsselgewalt" wird im Arkadenhof der Universität Wien szenisch als Sprechchor dargestellt. Nach der Performance führt der Chor der Frauen aus dem Hauptgebäude der Universität Wien in den öffentlichen Raum hinaus. Weitere Veranstaltungen: Das Ausstellungsprojekt Radical Busts, das mit 33 Skulpturen von herausragenden Frauen einen Kontrapunkt zu den männlichen Büsten und Porträts im Arkadenhof der Universität Wien setzt; die Montags-Vortragsreihe "Wissenschafterin als Beruf" oder auch das Symposium "Frauen und Zukunft", das Expertinnen aus Wissenschaft und Politik mit exzellenten Nachwuchswissenschafterinnen zusammenbringt. Die Vienna Insurance Group sponsert im Jubiläumsjahr diese Projekte. Zudem arbeitet aktuell eine von Rektor Engl eingesetzte Arbeitsgruppe an konkreten Umsetzungsplänen zur Ehrung von Wissenschafterinnnen der Universität Wien im Arkadenhof. Geplant ist, noch im Jubiläumjahr 2015 mit der konkrete Umsetzung zu beginnen.

Veranstaltungen der Fakultäten und Zentren

Die 19 Fakultäten und Zentren der Universität Wien begleiten das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Aktivitäten und stellen sich der Öffentlichkeit vor. Aufbereitet für verschiedene Zielgruppen präsentieren sich die vielfältigen Fachbereiche der Universität Wien über Vorträge und Symposien, Spezialvorlesungen und Seminare, Ausstellungen, Konzerte, Performances und Veranstaltungen für alle, die schon immer wissen wollten, was an einer Universität alles "passiert".

Ausstellungen an der ÖNB, am NHM und der Universität Wien

Die Ausstellung "Wien 1365. Eine Universität entsteht" von 6. März bis 3. Mai 2015 in der Österreichischen Nationalbibliothek widmet sich dem weiten Panorama der europäischen Universitäten-Landschaft am Ausgang des Mittelalters.

"Das Wissen der Dinge" heißt die Ausstellung im Naturhistorischen Museum Wien, die von 6. Mai bis 31. August 2015 zu besichtigen ist. Neben zahlreichen Objekten aus den Lehr- und Forschungssammlungen der Universität Wien von 1755 bis heute sind erstmals die kunstvollen Glasmodelle mariner wirbelloser Tiere von Leopold und Rudolph Blaschka zu sehen; ins Bild gebracht von Starfotograf Guido Mocafico.

Die Ausstellung "Der Wiener Kreis - Exaktes Denken am Rand des Untergangs" informiert über die Geschichte des Wiener Kreis (1924-1936): einerseits über dessen außergewöhnliche intellektuelle und kulturelle Blüte, andererseits die furchtbaren Exzesse der politischen und antisemitischen Verfolgung, die zu seiner Zerstörung geführt haben. Sie läuft vom 20. Mai bis 31. Oktober 2015 im Hauptgebäude der Universität Wien.

13. Mai 2015: Dies Honorum

Der Tag der Ehrungen 2015 am 13. Mai 2015 steht ganz im Zeichen von Würdigungen: Ausgezeichnet durch den Bundespräsidenten werden im Rahmen der "Promotio sub auspiciis" die besten PromovendInnen. Höhepunkt der Feier ist die Verleihung von Ehrendoktoraten der Universität Wien, u.a. an den in Österreich geborenen und mit dem Chemie-Nobelpreis 2013 ausgezeichneten Martin Karplus.

Campus Festival 2015 - ein Fest für Studierende und Wissenschaftsinteressierte

Ein Highlight der 650-Jubiläums-Aktivitäten der Universität Wien ist das dreitägige "Campus-Festival 2015". Am 12. Juni wird das Festival im Beisein von Vizekanzler und Bundesminister Reinhold Mitterlehner und Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny am Campus eröffnet. Die BesucherInnen erwarten Forschungsformate zum Anfassen für Groß und Klein sowie ein attraktives Bühnenprogramm mit Live-Acts aus der Kabarett- und Musikszene auf dem Campusgelände (ehem. Altes AKH) der Universität Wien. Hauptsponsor des Studierendenfestivals am 12. Juni ist der österreichische Technologiekonzern Voestalpine.

SchülerInnenwettbewerb "Große Fragen suchen junge Antworten"

Die Universität Wien ruft mit einem SchülerInnenwettbewerb forschungsinteressierte Jugendliche auf, originelle Antworten auf große Fragen der Zukunft einzusenden. Die Fragen stellen bekannte Persönlichkeiten der Universität Wien zu spannenden Aspekten aus ihren eigenen Forschungsbereichen - eine Jury wird die Ergebnisse bewerten. Am 12. Juni werden die besten Arbeiten im Rahmen des Studierendenfestes ausgezeichnet. Sponsor des Wettbewerbs ist die Erste Bank der Österreichischen Sparkassen AG.

Filmfestivals und internationale Universitäts-Ruderregatta

Mitte Juni 2015 werden der Arkadenhof und der Kleine Festsaal der Universität Wien zum Kinosaal umfunktioniert: Von 10. bis 13. Juni befasst sich die Filmreihe "Menschenrechte. Academic Freedom in Motion" mit der Bedeutung und dem Missbrauch wissenschaftlicher Freiheit. Von 15. bis 19. Juni läuft das Filmfestival "Science Fictions: Was weiß der Film von der Wissenschaft?". Forschung als Sinnbild für Fortschritt ist nur ein Aspekt der filmischen Darstellung, oft treibt die Skepsis gegenüber der Wissenschaft die Phantasie an.

Am 26. Juni 2015 findet beim Wassersportzentrum Neue Donau ein Ruder-Sprint-Wettbewerb, bei dem Universitäts-Rudermannschaften aus ganz Europa, u.a. die der Universitäten Oxford und Cambridge teilnehmen.

Abschluss-Festakt im Rathaus

Das Jubiläumsjahr 2015 der Universität Wien endet im Oktober 2015 mit einem feierlichen Festakt im Rathaus der Stadt Wien. Dort wird es eine Rückschau geben und es wird auch Anlass sein, einen Blick in die Zukunft der Universität Wien zu werfen. Die Alma Mater ist stolz auf ihre AbsolventInnen. Es sind über 10.000 jährlich, die in Österreich und im Ausland Karriere machen. Viele davon sind Mitglied des Alumni-Verbandes der Universität Wien, dessen Präsidentin Brigitte Ederer ist. Der Alumniverband feiert das 650-Jahr-Jubiläum mit der interaktiven Weltkarte "Alumni Map" und lädt ihre AbsolventInnen dazu ein, zu zeigen, wohin das Studium sie geführt hat, StudienkollegInnen wiederzufinden und zu sehen, wo auf der Welt andere Alumni/ae der Universität Wien wirken.

"Wir stellen die Fragen. Seit 1365."

"Unter den WissenschafterInnen der Universität Wien gibt es große Vorbilder, die dazu ermutigen, Fragen zu stellen und mit den Antworten die Welt zu verändern - im Großen wie im Kleinen. Wir stellen die Fragen bereits seit 1365 und werden dies auch in Zukunft tun", sagt Rektor Heinz W. Engl. "Wir stellen die Fragen. Seit 1365." heißt daher auch die Kampagne, mit der sich die Universität Wien aus Anlass des Jubiläums in der Öffentlichkeit präsentiert. Ausgezeichnete WissenschafterInnen der Universität Wien stellen ihre Fragen - und geben auch ein Statement dazu ab. Die Universität Wien hat rechtzeitig vor Beginn des Jubiläums ihre Website modernisiert. Zusätzlich wurde eine Jubiläumswebsite (univie.ac.at/650) eingerichtet, auf der all die Informationen rund um den Geburtstag der Universität Wien laufend aktualisiert zu finden sind. Der Logo-Zusatz "650 Jahre" wird bei all den Aktivitäten die Verbindung zum Jubiläum aufzeigen.

Um die große Studierenden-Community der Universität Wien entsprechend in die Jubiläumsaktivitäten einzubeziehen, wird das Jahr 2015 mit mehreren interaktiven Online-Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Die Studierenden können sich aktiv einbringen und werden eingeladen, sich mit ihren Ideen und an Projekten des Jubiläumsjahres zu beteiligen. Über diesen Weg wird auch eine bunte Sammlung an kreativen, vielfältigen und inspirierenden Beiträgen von Studierenden zum Thema "Wir stellen die Fragen" geschaffen. Die Aktionen werden zur Interaktion aufrufen, einen starken emotionalen Aspekt enthalten und so ein Beitrag sein, um die Bindung zur Universität Wien zu stärken.

Wir stellen die Fragen. Seit 1365.

Ist Gerechtigkeit maskulin? Chemie ohne Verschwendung, ganz wie in der Natur - geht das? Können Algorithmen unserer Umwelt helfen? Werden wir aus der Geschichte klug? Ist es möglich, dass ein Ding zur gleichen Zeit an zwei Orten sein kann? Henne oder Ei? Was hinterlässt die Erfahrung aus der Geschichte? Wie wahrscheinlich ist der Zufall?

Das 650-Programmheft ist auf der Jubiläumswebsite der Universität Wien abrufbar:
http://www.univie.ac.at/650/aktuelles-ueberblick/das-programm

Statements der Sponsoren, Kooperations- und Medienpartner

Dr. Alexander Wrabetz, Generaldirektor des ORF:

"Heuer feiern wir 90 Jahre Radio in Österreich. Kommendes Jahr begeht das Fernsehen seinen 60. Geburtstag. Beeindruckende Jubiläen, aber nichts verglichen zu 650 Jahre Universität Wien. Um diesen Anlass gebührend zu würdigen, präsentiert der ORF 2015 einen vielfältigen Programmschwerpunkt. So wird es im ORF-Radio unter anderem in Radio Ö1 im März 2015 eine ganze "Best of 650 Jahre Uni Wien"-Schwerpunktwoche geben. Das Angebot im ORF-Fernsehen reicht von der Balletteinlage des Neujahrskonzerts über den neuesten Tatort mit Schauplatz Uni Wien bis hin zu einer Dokumentation über die Köpfe der Alma Mater Rudolphina und ist damit so vielfältig wie das Spektrum der Universität Wien selbst. Es freut mich, dass der ORF die Uni Wien in ihrem Jubiläumsjahr als Medienpartner begleiten darf."

DI Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor der Österreichischen Post AG:

"Die Förderung von Forschung und Bildung ist der Österreichischen Post ein wichtiges Anliegen, umso mehr macht es mich stolz, dass die Post die Universität Wien im 650-Jahr-Gründungsjubiläum unterstützt. Die Universität Wien leistet - seit Jahrhunderten - einen unschätzbaren Wert für Österreich, der weit über Bildung und Forschung hinausgeht. Das Jubiläumsjahr soll diese Leistung sichtbar machen. Wir freuen uns mit der Sonderbriefmarke 650 Jahre Universität Wien, einen kleinen Beitrag leisten zu können. Das Jubiläumsprogramm überzeugt durch seine Breite und Qualität und spiegelt die Vielfalt der größten Forschungs- und Bildungsstätte Österreichs wider."

Präsident Mag. Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien:

"Als Partner der Landwirtschaft ist Raiffeisen NÖ-Wien die Erhaltung der Sortenvielfalt ein wesentliches Anliegen. Die Vielfalt der Natur bildet die Grundlage für unser Leben. Der Botanische Garten leistet zur Biodiversität einen wichtigen Beitrag. Deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, die Aktivitäten des Botanischen Gartens zu unterstützen."

Dr. Peter Hagen, Generaldirektor der Vienna Insurance Group:

"Das Potential von Frauen nicht zu nutzen, ist eine Verschwendung intellektueller und kreativer Kapazität. Was es braucht, sind motivierende Leitbilder und geeignete Rahmenbedingungen. Daher unterstützen wir im Jubiläumsjahr insbesondere den Programmschwerpunkt Geschlechtergerechtigkeit."

Gerhard Kürner, Leiter Konzernkommunikation voestalpine:

"Als forschungsintensivstes Unternehmen Österreichs ist voestalpine auch einer der führenden Partner von Universitäten und universitären Einrichtungen in Österreich. Auch wenn unser Schwerpunkt im technischen Bereich liegt, geht die Zusammenarbeit mit dem Bildungssystem insgesamt viel weiter: Offenheit, Mut zu Neuem und unkonventionellen Lösungen sowie die Verbindung von Tradition und Bewährtem mit modernen Wegen sind Teil der Unternehmenskultur und spiegeln auch die besondere Aufgabe der Wissenschaft in unserer Gesellschaft wider. Diese Funktion erfüllt die Universität Wien -eine Institution, die geradezu sinnbildlich für die Vielfalt des Wissens in unserem Land steht - nun bereits seit 650 Jahren. Im Dialog zwischen Forschung und Lehre fungiert sie dabei als Motor in der Qualifizierung der nächsten Generation und bildet somit einen entscheidenden Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Daher es ist es der voestalpine ein besonderes Anliegen, Teil dieses Jubiläum zu sein, und insbesondere Hauptsponsor jener Aktivität, die dem direkten, persönlichen Kontakt und Austausch mit den Studierenden gewidmet ist."

Mag. Mario Stadler, Marketingleiter Erste Bank Österreich:

"Fortschritt, Wettbewerbsfähigkeit und der damit verbundene Wohlstand einer Gesellschaft beginnt mit der jugendlichen Neugier und dem Drang, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen." (Die Erste Bank unterstützt den von der Universität Wien ausgetragenen SchülerInnenwettbewerb "Große Fragen suchen junge Antworten".)

Gabriella Hauch, Professorin für Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien:

"Die Institution Universität vereinte lange Zeit ausschließlich männliche Studierende und Lehrende. Mit dem Schwerpunkt Geschlechtergerechtigkeit im Jubiläumsjahr setzt die Universität Wien ein Zeichen: Sie reflektiert die hierarchischen Geschlechterverhältnisse, macht Wissenschafterinnen sichtbar und präsentiert Beiträge der Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft."

Brigitte Ederer, Präsidentin des Alumniverbandes der Universität Wien:

"Ziel der Alumni-Initiative ist es, ein starkes Netzwerk zu schaffen - Alumni sind Botschafter und Botschafterinnen der Universität Wien, sie sind eine wichtige Schnittstelle in Gesellschaft und Wirtschaft - von den Erfahrungen und Kontakten der AbsolventInnen kann die Universität ganz wesentlich profitieren."

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