"Tag des Apfels" - Preiner: Apfelbauern unterstützen - neue Absatzmärkte erschließen

Wien (OTS/SK) - Morgen ist der "Tag des Apfels". Er wird jedes Jahr am zweiten Freitag im November gefeiert "und hat durch den russischen Import-Stopp für bestimmte Agrarprodukte aus der EU heuer eine besondere politische Aktualität", so SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die heimischen Apfelbauern traf dieses Embargo als erstes und besonders unangenehm, deshalb nimmt Preiner den Tag zum Anlass, vom Landwirtschaftsminister erneut Initiativen zur Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland zu fordern. Zusätzlich sollten Initiativen forciert werden, die in Österreich den Apfelverzehr ankurbeln. ****

Positive Initiativen in diesem Bereich wie die Aktion "#apfeldazu", die heimische Unternehmen motivieren soll, ihren Kunden und Mitarbeitern Gratis-Äpfel anzubieten, sollten dringend ausgeweitet werden, sagt Preiner. Auch die Verteilung an soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müsse forciert werden, so der SPÖ-Abgeordnete. Den zuständigen Landwirtschaftsminister Rupprechter fordert Preiner auf, sich auf EU-Ebene entschlossen dafür einzusetzen, dass die Entschädigungszahlungen für die europäischen Bauern aus einer aufgestockten Agrarkrisenreserve des EU-Budgets erfolgen.

Zum morgigen "Tag des Apfels" verweist der burgenländische SPÖ-Abgeordnete auf die große Bedeutung des Apfelanbaus in Österreich. Auf rund 7.000 ha werden Äpfel kultiviert. Die überwiegende Mehrheit kommt dabei aus der Steiermark, aber auch im Burgenland gibt es eine lange Tradition des Apfelanbaus, informiert der Abgeordnete Erwin Preiner. "Zentrum" der burgenländischen Apfelproduktion ist Kukmirn im Südburgenland, das größte "Apfeldorf" im Bundesland. In einem besonderen Kleinklima wachsen Äpfel in hervorragender Qualität und mit ausgezeichnetem Geschmack für den nationalen Markt, aber auch für den Export. Rund um Kukmirn wird auf insgesamt 470 ha Fläche Obst angebaut, davon auf 350 ha Äpfel. Etwa 20 bis 30 Prozent werden unter biologischen Richtlinien produziert. Die jährliche Ertragsmenge an südburgenländischen Äpfeln beträgt rund 10.000 bis 15.000 Tonnen. (Schluss) bj/ah/mp

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