Veranstaltung: Ist Europa noch zu retten - Neue Strategien für Wachstum und Beschäftigung

AK Wien, ÖGB und Österr. Gesellschaft für Europapolitik laden zur Diskussion

Wien (OTS) - Im siebten Jahr der Krise ist die EU alles andere als auf Kurs. Investitionen stagnieren, die Arbeitslosigkeit in Europa ist höher und mehr Menschen sind von Armut betroffen als noch 2010. Die Ziele der Europa-2020-Strategie erscheinen somit unerreichbar. Der Spar- und Kürzungsdruck auf die einzelnen Mitgliedstaaten wurde deutlich erhöht. Die Zinsen haben eine neue Talsohle erreicht - droht Deflationsgefahr?

Die schwache Konjunktur gepaart mit der verschärften Verteilungslage macht politisches Handeln notwendig. Bis Weihnachten will die neue Europäische Kommission ein 300-Mrd-Euro-schweres Investitionspaket vorlegen. Die Struktur der Wirtschafts- und Währungsunion wird evaluiert und der Europäische Rat hat sich eine eigene strategische Agenda gegeben. Der zeitgleiche Abstimmungsprozess dieser Politikstränge öffnet ein Fenster für einen notwendigen Kurswechsel. Die zentrale Frage lautet: Welche Regeln und Maßnahmen braucht Europa, um endlich aus der Krise zu kommen?

Ist Europa noch zu retten - Neue Strategien für Wachstum und Beschäftigung
Donnerstag, 20. November 2014
09:30-13:00 Uhr
Bildungszentrum der AK Wien
Theresianumgasse 16-18
1040 Wien

Programm:
09:30 Begrüßung und Eröffnung der Diskussionsveranstaltung
Rudi Kaske, Österreichische Bundesarbeitskammer
Erich Foglar, Österreichischer Gewerkschaftsbund

10:00 Keynotes
Karl Aiginger, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung Notwendigkeit und Struktur einer europäischen Wachstumsstrategie

Andrew Watt, Institut für Makroökonomie und Konjunkturanalyse (Düsseldorf)
Woran scheitert die europäische Wirtschaftspolitik?

11:00 Podiumsdiskussion
Strategie, Haushalt, Beschäftigung, Investitionen - wie Europa auf Kurs bringen?
Karl Aiginger, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung Franz Nauschnigg, Oesterreichische Nationalbank
Christa Peutl, Bundeskanzleramt
Evelyn Regner, Abgeordnete zum Europäischen Parlament
Andrew Watt, Institut für Makroökonomie und Konjunkturanalyse

Zusammenfassung und Ausblick
Paul Schmidt, Österreichische Gesellschaft für Europapolitik

Moderation: Reinhard Göweil, Chefredakteur, Wiener Zeitung

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Diskussionsveranstaltung begrüßen zu können.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Thomas Angerer
Tel.: +43-1 501 65-2578
thomas.angerer@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

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