Bundesminister Rupprechter: Planungssicherheit für Bauern nach Einigung über LE-Programm

Letzte Details mit Brüssel ausverhandelt

Wien (OTS) - Das überarbeitete Programm Ländliche Entwicklung 2014-2020 wird heute nach Brüssel geschickt. Bundesminister Andrä Rupprechter hat das Programm gestern unterschrieben, nachdem die letzten Details mit den Experten der EU-Kommission abgeklärt waren.

"Die intensiven Verhandlungen in Brüssel und in Österreich haben sich gelohnt. Da alle Punkte bereits mit der EU- Kommission abgeklärt wurden, steht einer formellen Genehmigung nichts mehr im Wege. Das bedeutet Planungssicherheit für die Bauern, weil gleichzeitig auch die Kofinanzierung in Österreich außer Streit gestellt wurde", betont Rupprechter.

Insgesamt wurden EU-weit 118 Programme in Brüssel eingereicht. Das österreichische Programm wird unter den ersten sein, die auch offiziell genehmigt werden.
Im Sommer hatte Brüssel 176 Fragen zum im Frühjahr eingereichten Programm gestellt. Die Anpassungen erfolgten in Abstimmung mit den agrarischen Vertretern von Bund und Ländern. Wesentliche Änderungen waren nicht notwendig.

Nachbesserungen gab es bei den Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, um eine höhere Wirkung zu ermöglichen. Gleichzeitig wurden in diesem Bereich eine Reihe von Vereinfachungen erreicht. Die Ausgleichzulage mit ihren vielfältigen Leistungen für die Bewirtschaftung in benachteiligten Gebieten wurde im Zuge der Überarbeitung aufgestockt. Mit TopUps können die Länder noch zusätzlich Schwerpunkte bilden. Die Maßnahmen im Bereich Tierhaltung und Milchproduktion stehen ebenfalls außer Streit, wobei ein besonderes Augenmerk auf Betriebe mit besonderer Erschwernis liegt.
Fix ist auch der neue Schwerpunkt zur Modernisierung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit mit den ausgebauten Investitionsmaßnahmen.

Rupprechter: "Österreich kann mit diesem Programm seinen erfolgreichen Weg der umweltgerechten, ökologischen Landwirtschaft weiter gehen. Damit wird die flächendeckende Bewirtschaftung gesichert. Neue Akzente im Bereich Innovation und Bildung sorgen für eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer bäuerlichen Betriebe."

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