Ans Impfen denken - Für sich und seine Familie

Impfen schützt - jeden einzelnen und die ganze Bevölkerung

Wien (OTS) - Mit der kalten Jahreszeit erhöht sich das Risiko für Krankheiten, die per Tröpfcheninfektion übertragen werden. Gegen viele dieser ansteckenden Erkrankungen gibt es gut wirksame Schutzimpfungen, die im Laufe der vergangenen Jahrzehnte unzählige Menschenleben gerettet und vielen schweren Krankheiten den Schrecken genommen haben. Durch diese Erfolge sind sich viele Menschen heute nicht mehr der Gefahr, die von diesen Krankheiten ausgeht, bewusst. Die Folge: die Durchimpfungsraten sinken. Informations-Kampagnen rufen zur Immunisierung auf, um schwere Infektionen, Folgeschäden, menschliches Leid und Todesfälle zu vermeiden. Denn: Impfen schützt -jeden einzelnen und die ganze Bevölkerung.

Was haben Pocken und Kinderlähmung gemeinsam? Es gibt sie nicht mehr in Österreich. Dank der besseren sozioökonomischen Bedingungen und vor allem durch konsequentes Impfen konnten sie aus unserem Land verbannt werden. Die oft tödlich verlaufenden Pocken beispielsweise konnten Ende der 1970-er Jahre sogar weltweit ausgerottet werden; Impfungen sind somit nicht mehr nötig. Auch Hepatitis, FSME und Keuchhusten sind aufgrund großangelegter Impfkampagnen in Österreich deutlich zurückgegangen.

Aus den Augen, aus dem Sinn

Waren Infektionserkrankungen in der Vergangenheit noch die häufigste Todesursache, sind heute dank der Impferfolge etliche dieser schweren Krankheiten vielen Menschen gar nicht mehr bewusst. Eine trügerische Sicherheit, denn es besteht nach wie vor Infektionsgefahr. Beispiel Pneumokokken: Sie sind Auslöser verschiedener teils schwerer Krankheitsbilder, an denen nach Angaben der WHO jährlich rund 1,6 Millionen Kinder und Erwachsene sterben. Auch in unserem Land erkrankt fast täglich eine Person an einer schweren invasiven Pneumokokken-Infektion: bei Kindern ist das in erster Linie die gefürchtete Gehirnhautentzündung sowie Blutvergiftung, bei älteren Erwachsenen häufig eine schwere Lungenentzündung. Trotz Schutzimpfung, die für Kinder sogar kostenlos ist, gibt es "Impflücken". Und das, obwohl diese Infektionen häufig einen schweren und rasanten Krankheitsverlauf aufweisen und trotz adäquater Therapie im schlimmsten Fall tödlich enden können.

Neben dem eigenen Schutz bringen Impfungen einen weiteren wichtigen Effekt: die sogenannte Herdenimmunität. Das bedeutet: Eine hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung würde auch Ungeimpfte schützen, indem die Infektionskette unterbrochen wird.

Impfmüde aufwecken!

Im österreichischen Impfplan, der jährlich vom Bundesministerium für Gesundheit und Experten des Nationalen Impfgremiums überarbeitet wird, sind heuer je nach Altersgruppe gestaffelt, Empfehlungen für insgesamt 18 durch Impfungen vermeidbare Erkrankungen enthalten (1).

Dennoch nimmt die Impfmüdigkeit in unserem Land leider stetig zu und damit die Gefahr von epidemieartigen Ausbrüchen gefährlicher Infektionskrankheiten.

Bewusstseins-Kampagnen versuchen daher, der Bevölkerung die Wichtigkeit von Impfungen vor Augen zu führen und zum "kleinen Stich mit großer Wirkung" zu mobilisieren.

"Impfkampagnen sind außergewöhnlich wichtig, da sie breite Aufmerksamkeit für Schutzimpfungen erzeugen und vor der Gefährlichkeit von vermeidbaren Krankheiten warnen", so Prof. Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer Pfizer Austria. "Wir von Pfizer engagieren uns hier schon seit langem. Es ist unser vorrangiges Ziel, Menschen über die Bedeutung von Schutzimpfungen aufzuklären, denn Impfungen können einfach und effektiv helfen, eine potenziell tödliche Erkrankung zu verhindern." Zu dieser Erkenntnis kam auch der Oberste Gerichtshof in seinem Urteil vom 21.Okt.2014, in dem er die Klage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gegen Pfizer abwies und zu dem Schluss kam, dass die beanstandete Awarenesskampagne (Vor 1962 geboren - Für Erwachsene ab 50 sind Pneumokokken Thema) keine Laienwerbung darstellt. Vielmehr hielt der OGH in seinem Spruch fest: "Gesundheitsinformationen müssen immer einen Mittelweg zwischen dem Erfordernis deutlicher Ansprache möglicher gesundheitlicher Probleme und Gefahren einerseits und der möglichsten Schonung allenfalls besonders empfindlich reagierender Einzelpersonen andererseits finden." Diese Vorgaben hat Pfizer erfüllt.

Die WHO empfiehlt, bei jedem Arztbesuch zu checken, ob notwendige Impfungen durchgeführt wurden, bzw. nachgeholt oder aufgefrischt werden sollten. Durch das Verhindern von schweren Erkrankungen können nicht nur Krankenhausaufenthalte, Folgeschäden, Krankenstände oder enorme sozioökonomische Kosten, sondern vor allem viel menschliches Leid abgewendet werden. Deshalb: ans Impfen denken!

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für Menschen in allen Lebensphasen. Mit einem Forschungsetat von 6,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 zählt Pfizer zu den größten forschenden Pharmaunternehmen der Welt und setzt, mit Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Entzündungserkrankungen, Krebs, Neurologische Erkrankungen und Schmerz, seltene Erkrankungen oder bei Impfstoffen. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 90.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in
über 80 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von rund 51,6 Milliarden US-Dollar.

In Österreich gliedert sich das Unternehmen in zwei Geschäftsfelder:
Rezeptpflichtige Medikamente und rezeptfreie Produkte. Das Produktportfolio umfasst innovative Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at

Quelle
(1) Impfplan Österreich 2014

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