Bayr zum Vorwurf gegen die Erste Bank: Kein schmutziges Geld von österreichischen Banken

Der österreichische Anti-Atom-Konsens muss sich in Investment-Richtlinien widerspiegeln

Wien (OTS/SK) - "Wir brauchen österreichweite Richtlinien, die Investitionen in Nuklearwaffen und deren Produktion gesetzlich unterbinden", fordert Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, anlässlich der Vorwürfe gegen die Erste Bank, angeblich über 76 Millionen US-Dollar in atomare Massenvernichtungsmittel investiert zu haben. "Es gibt in Österreich ein klares Bekenntnis gegen Atomwaffen. Es sollte gesetzliche Rahmenbedingungen geben, die österreichische Banken verpflichten, sich ebenso daran zu halten. Sie dürfen kein schmutziges Geld mit der Atomindustrie machen", stellt Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klar. ****

"Die Erste Bank muss zu den Vorwürfen Stellung beziehen", ist Bayr überzeugt. Der Fall zeige nicht nur, wie wichtig Transparenz im Bankgeschäft sei, sondern auch, welch zentrale Rolle eine aktive Zivilgesellschaft in der Demokratie spielt. Die kürzlich veröffentlichte Studie der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen (ICAN) und der niederländischen Organisation PAX "Don't Bank on the Bomb" überprüfte 441 Finanzdienstleister bezüglich Investitionen in Nuklearwaffen und stieß auf diesbezügliche vermeintliche Aktivitäten der Erste Bank. (Schluss) bj/mp

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