FPÖ-Deimek zur Schweiz: JA zum Gallien des Weltwährungssystems

Goldreserven statt Dollar-Währungschaos

Wien (OTS) - "Die Volksinitiative 'Rettet unser Schweizer Gold' steht am 30. November zur Abstimmung. Die Schweiz wird sich als das gallische Dorf des Weltwährungssystems erweisen", zeigt sich der FPÖ-Nationalratsabgeordnete und Gründer der Initiative "Rettet unser österreichisches Gold", Gerhard Deimek, im Rahmen einer Pressekonferenz optimistisch.

"Eine Rückkehr von der sozialistischen Notenpresse hin zu vernünftiger Währungspolitik ist dringend geboten", unterstreicht Deimek, die Forderungen seiner Schweizer Kollegen. "Die Deutsche Bundesbank wird in den kommenden Jahren einen großen Teil ihres Goldes in Deutschland lagern. Hier liegen unsere Schweizer Freunde und wir am Puls der Zeit", betont Deimek die Aktualität der Forderung nach inländischer Lagerung von Goldreserven. Der Ökonom und Autor James Rickards bestätige diese Linie ebenfalls. "Rickards beschreibt klar, welchen Stellenwert Gold in einem zumindest adaptierten Weltwährungssystem haben könnte. Die Barren werden uns aber nur nützlich sein, wenn sie existieren und verfügbar sind", rechnet Deimek mittelfristig mit weiteren Verwerfungen und Anpassungen in der Finanzwelt.

Dass Notenbanker sich beim Thema der staatlichen Goldreserven mehr als bedeckt halten würden, untermauere die Bedeutung der Angelegenheit. "Über die Eurokrise wurde breit - wenn auch selektiv -diskutiert. Aber warum breiten Ewald Nowotny und seine Schweizer Kollegen einen Deckmantel des Schweigens über ihre Goldbestände? Sie werden verstehen, dass sich Kontrollparteien dafür interessieren", legt Deimek seine Motivation offen und verweist auf das beim Freiheitlichen Bildungsinstitut erschienene Buch "Freiheit und Gold -Reale Werte für Österreich". "Es scheint einige Problembereiche zu geben. Derzeit können wir nicht einmal genau sagen, ob die EZB Zugriffsrechte auf unser Gold hat", verweist Deimek auf eine entsprechende Anfragebeantwortung aus der Ära Maria Fekters. Die FPÖ fordert im Umgang mit den goldenen Tafelsilber der Republik größtmögliche Transparenz.

"Die Schweiz könnte das Gallien des Weltwährungssystems werden. Ich hoffe, dass die Schweizerinnen und Schweizer diese Chance wahrnehmen", wünscht Deimek der Volksinitiative viel Erfolg.

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