Klug: "In Asylfrage kühlen Kopf bewahren"

100 Plätze in Magdeburg-Kaserne in Klosterneuburg

Wien (OTS/BMLVS) - Verteidigungsminister Gerald Klug ruft in der Asyldebatte zur Sachlichkeit auf. Die Bundesregierung arbeitet unter Federführung von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner intensiv an einer Lösung. Beim Asylgipfel Ende September wurde mit den Ländern im Einvernehmen festgehalten, dass sie ihre Quote zur Unterbringung von Flüchtlingen bis Ende Jänner erfüllen werden.

Verteidigungsminister Gerald Klug: "Das dramatische Schicksal von Kriegsflüchtlingen darf nicht für Wahlkampfgeplänkel missbraucht werden. Bund, Länder und Gemeinden arbeiten an einem solidarisch, gemeinschaftlichen System nach klaren und verbindlich einzuhaltenden Prinzipien. Jetzt gilt es, kühlen Kopf zu bewahren und zeitnah den Diskussionsprozess über die Neuregelung des Asylsystems abzuschließen. Wir wollen eine gute Lösung für das Miteinander von Flüchtlingen und Bevölkerung finden." Klug selbst bietet die Magdeburg-Kaserne in Klosterneuburg zur Entlastung an. Dies würde auch zu einer Entspannung der Situation im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen beitragen. Die zum Verkauf stehende Kaserne bietet Platz für bis zu 100 Asylwerbern und könnte nach kleinen Adaptierungsarbeiten rasch als Unterkunft für sechs Monate dienen. Heute findet vor Ort eine Begehung zwischen Vertretern von Innen- und Verteidigungsressort statt.

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