NEOS zu Asylverfahren: Unbegleitete Minderjährige verdienen besondere Aufmerksamkeit

Niki Scherak: "Absichtliche Verzögerung von Asylverfahren bei Minderjährigen wäre untragbar"

Wien (OTS) - Einem Bericht des Ö1-Morgenjournal zufolge soll das Innenministerium Asylverfahren von unbegleiteten Minderjährigen bewusst bis nach deren 18. Geburtstag hinauszögern, da mit Erlangung der Volljährigkeit, das Recht für Jugendliche erlischt, ihre Familien aus der Heimat zu sich zu holen.

"Falls sich dieser Vorwurf bewahrheitet, dann muss das ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Solche Praktiken sind einem Rechtsstaat nicht würdig. Es kann nicht sein, dass man ihr Asylverfahren absichtlich hinauszögert, um die Möglichkeit des Familiennachzugs zu verhindern", so Niki Scherak, Menschenrechtssprecher der NEOS.

"Asylverfahren müssen prinzipiell so rasch wie möglich abgeschlossen werden, damit man Asylwerber nicht unnötig in Ungewissheit lässt. Gerade unbegleitete Minderjährige sind besonders schutzbedürftig. Hier trifft uns eine besondere Verantwortung, der wir auch gerecht werden müssen. Wir werden diesbezüglich eine parlamentarische Anfrage stellen und damit versuchen, die Wahrheit ans Licht zu bringen", schließt Scherak.

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