E-Wirtschaft begrüßt pragmatischen Zugang Mitterlehners zu Energieeffizienzgesetz

Anerkennung bereits gesetzter Maßnahmen für erfolgreichen Start notwendig

Wien (OTS) - Als eine wichtige Erleichterung für den Einstieg ins Effizienz-Zeitalter begrüßte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft die Ankündigung einer pragmatischen Umsetzung des Bundeseffizienzgesetzes durch Wirtschaftsminister und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner im Rahmen eines Energieeffizienz-Symposiums. Damit, so Schmidt, "kann wirklich ein goldener Mittelweg zwischen herausfordernden Vorgaben und vorhandenen Chancen und Strukturen gefunden werden."

Die Lieferantenverpflichtung, die durch das Gesetz der E-Wirtschaft auferlegt wird, stellt die E-Wirtschaft vor große Herausforderungen, so Schmidt, insbesondere weil noch nicht alle Rahmenbedingungen geklärt seien. "Wenn Vizekanzler Mitterlehner jetzt einen praxisgerechten Start in Aussicht stellt, der zudem die bisher getätigten Leistungen entsprechend würdigt, dann kann es uns gelingen, die Effizienzmaßnahmen zu einer Erfolgsstory zu machen", so Schmidt. Wichtig aus heutiger Sicht sei, dass insbesondere die 2014 getätigten Maßnahmen im kommenden Jahr anrechenbar sind, auch wenn die genauen Rahmenbedingungen erst später fixiert werden. Schmidt:
"Was im Vertrauen auf die Erklärungen der Politik unternommen wurde, sollte auch anerkannt werden." Für die Zukunft hoffe man zudem auf eine offene Diskussion und praxisgerechte Regelungen.

Monitoringstelle muss gewaltiges Arbeitspensum bewältigen

Eine trotz aller Verzögerungen möglichst rasche Entscheidung für eine kompetente Monitoringstelle ist aus Sicht der E-Wirtschaft zudem von herausragender Bedeutung für einen erfolgreichen Start der Effizienzmaßnahmen rechtzeitig zum Inkrafttreten des Gesetzes am 1.1.2015. Schmidt: "Auf diese wartet ein gewaltiges Arbeitspensum." Erste Aufgabe der Monitoringstelle werde es sein, die bereits bekannten Maßnahmenkataloge auszubauen und weiter zu entwickeln und ein neues Methodendokument zu erstellen.

Die E-Wirtschaft, die bereits breite Erfahrung mit Effizienzmaßnahmen hat, ist bereit, die zukünftige Monitoringstelle in Zukunft bei ihrer Arbeit zu unterstützen und Expertenwissen einzubringen. Schmidt: "Die gesamte Branche hat unter anderem im Rahmen einer freiwilligen Verpflichtung viele Aktionen durchgeführt und kann auf große Fachkenntnis verweisen.". Beispiele für erfolgreiche Effizienzmaßnahmen sind unter anderem Wärmepumpenförderung, Fotovoltaik, Gerätetauschaktionen, Heizungsoptimierung, Smart-Home-Anwendungen und Öffentlichkeitsarbeit zur Erhöhung der Awareness in Effizienzfragen.

Das Energieeffizienzgesetz tritt Anfang 2015 in Kraft und sieht vor, dass Energielieferanten über Effizienzmaßnahmen bis 2020 jährlich einen Einsparungsnachweis im Ausmaß von 0,6 Prozent ihrer Energielieferungen erbringen müssen. Die Monitoringstelle überwacht diese Maßnahmen.

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