FPÖ-Fuchs: Lohnsteuerstatistik: Wo bleibt hier die soziale Gerechtigkeit der SPÖ?

Arbeitnehmer und Pensionisten mit niedrigem Einkommen müssten nicht nur bei der Lohnsteuer entlastet werden, sondern auch bei den Sozialabgaben

Wien (OTS) - "Jetzt ist es wieder einmal amtlich: Die Steuerbelastung, insbesondere jene der Arbeitnehmer und Pensionisten, ist unerträglich hoch. Wo bitte bleibt hier die soziale Gerechtigkeit der SPÖ?", so FPÖ-Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs in Zusammenhang mit der Lohnsteuerstatistik der Statistik Austria 2013. Dass es eine massive steuerliche Entlastung geben müsse, könne man außer Streit stellen, so der freiheitliche Steuerexperte. Dass die Lohnsteuereinnahmen stärker gestiegen seien als die Bruttobezüge zeige deutlich: Den Menschen bleibe immer weniger Netto von ihrem Bruttogehalt. "Der große Profiteur jedweder Lohnerhöhung der vergangenen Jahre ist der Finanzminister. Mit dieser Inkassso-Mentalität treibt die Regierung nicht nur immer mehr Bürger in die Armutsfalle, in weiterer Folge leiden auch die Unternehmen, weil ihnen die Kunden wegbrechen", so Fuchs.

Beunruhigend sei auch die Tatsache, dass die Lohnsteuer mit 26 Milliarden Euro im heurigen Jahr die Umsatzsteuer mit 25,6 Milliarden Euro als wichtigste Einnahmequelle überholen werde. Lohn- und Umsatzsteuer machen gemeinsam zwei Drittel der gesamten öffentlichen Abgaben von 79,38 Milliarden Euro aus", erklärt Fuchs. Das heiße aber, dass mindestens zwei Drittel der gesamten öffentlichen Abgaben von den Arbeitnehmern und Pensionisten bezahlt würden - denn die Unternehmer könnten sich ja die Umsatzsteuer wieder als Vorsteuer zurückholen.

Bei der aktuellen Diskussion sollte man aber nicht übersehen, dass die Arbeitnehmer und Pensionisten nicht nur bei der Lohnsteuer entlastet werden müssten, sondern auch bei den Sozialabgaben - wie es im freiheitlichen Entlastungsmodell (www.steuernrunter.at) vorgesehen sei. "Durch die Sozialabgaben werden nämlich die niedrigen Einkommensbezieher überproportional belastet. Diese Arbeitnehmer kann man mit einer Lohnsteuersenkung nicht entlasten, diesen Arbeitnehmern nützt nur eine Entlastung bei den Sozialabgaben", betont der freiheitliche Steuerexperte.

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