Stadler: Frieden und soziale Gerechtigkeit sind wichtig für eine Demokratie

Heute vor 96 Jahren wurde die Erste Republik ausgerufen

St. Pölten (OTS) - "Wir SozialdemokratInnen sind stolz darauf, dass die Gründung der Ersten Republik unter Viktor Adler - der nur einen Tag vor der Ausrufung verstarb - einherging mit vielen sozialen Errungenschaften für die ArbeiterInnen. Aber heute genauso, wie vor 96 Jahren - nicht zuletzt durch die Finanzkrise und die damit verbundenen zahlreichen Arbeitslosen in ganz Europa - ist die Sozialdemokratie eine Lobby für die ArbeitnehmerInnen: Wieder geht es um die Forderung von Mindestlöhnen, es geht um soziale Gerechtigkeit und die damit verbundenen Werte einer Republik bzw. einer Demokratie:
Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit", so SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler.

"Demokratie muss täglich gelebt werden, um sie lebendig zu erhalten -sie ist nicht selbstverständlich. Unsere Vorgänger haben sie mit ihrem Leben gegen den Faschismus verteidigt. Nun liegt es in unserer Verantwortung, aktuelle Tendenzen rechter Politik aufzuzeigen und zu bekämpfen", so Stadler: "Wenn wir einander achten und allen Menschen mit Wertschätzung begegnen, dann werden wir nicht nur gegen die Gefahren der Fremdenfeindlichkeit oder eines aggressiven Nationalismus immun sein, sondern auch den sozialen Frieden stärken und festigen." Es sei wichtig, die antifaschistische Tradition an die nächste und alle folgenden Generationen weiterzugeben. Denn gelebter Antifaschismus sei die beste Basis, den braunen Ungeist erst gar nicht in die Gesellschaft eindringen zu lassen, sagt Stadler.

"Wir haben nach dem Grauen zweier Weltkriege die richtigen Lehren gezogen und den Weg für die europäische Einigung geebnet. Wir blicken heute zurück auf das längste Kapitel von Frieden und Sicherheit in Europa", erklärt Stadler: "Die Finanzierung von vielen europäischen Rettungsschirmen kostet nur einen Bruchteil dessen, was die Finanzierung eines einzigen Krieges kosten würde - abgesehen von allen anderen Aspekten. RechtspopulistInnen, Rechtsextreme und NeofaschistInnen nutzen die Gunst der Stunde und versuchen aus der schwierigen Lage vieler von der Krise betroffenen Menschen Profit zu schlagen. Sie sprechen nicht über soziale Ungleichheit in der Gesellschaft, sondern versuchen mit Rassismus, Nationalismus, Hetze und Sündenbock-Politik von den wahren Problemen abzulenken. Es liegt an uns, dass unsere oft schmerzvolle Geschichte nicht nur ein Stachel des Nachdenkens bleibt, sondern auch Ansporn, es in Zukunft besser zu machen."

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