UNICEF zum Tag gegen Lungenentzündung am 12. November

Starker Rückgang innerhalb der letzten zehn Jahre, aber es bleibt noch viel zu tun!

Wien (OTS) - Der deutliche Rückgang an Todesfällen bei Kindern infolge von Lungenentzündung zeigt, dass die eingesetzten Strategien wirken, sagte UNICEF heute am 5. Internationalen Tag gegen Lungenentzündung. Seit dem Jahr 2000 konnten Todesfälle aufgrund von Lungenentzündung um 44 Prozent reduziert werden. Doch vieles ist noch zu tun.

Im Jahr 2013 war Lungenentzündung erstmals nicht die Haupttodesursache von Unter-5-Jährigen. Doch die Opferzahl ist weiterhin hoch: 954.000 Kinder unter 5 Jahren sterben nach wie vor jedes Jahr an Lungenentzündung.

Die meisten Todesfälle infolge Lungenentzündung finden sich in armen, ländlichen Gemeinden. Häusliche Luftverschmutzung ist ein ausschlaggebender Faktor. Kinder aus Haushalten, die mit festen Brennstoffen wie Holz, Dung oder Kohle kochen und heizen, leben daher mit einem hohen Risiko. Auch überfüllte Unterkünfte und Mangelernährung tragen zum Risiko einer Erkrankung bei.

Winterhilfe

Vor allem die Kinder in den Flüchtlingslagern in Syrien, im Irak und in den Nachbarländern sind aktuell von Lungenentzündung bedroht. Ein früher Wintereinbruch brachte bereits starken Regen und eiskalte Stürme in die Region. Die meisten Eltern können sich weder Decken noch warme Kleidung für ihre Kinder leisten, Nahrungsmittel und Medikamente sind knapp.

Diese Kinder brauchen dringend unsere Hilfe. Sie brauchen Wärme in den Lagern im eiskalten Winter. Schutz vor Krankheiten. Stärkende Zusatznahrung.

Auf www.unicef.at/winterhilfe können Sie um 51,15 Euro Sie ein Weihnachtspaket spenden: Voll mit Winterkleidung, Decken, Impfstoffen und Zusatznahrung! Damit die Kinder in den Lagern den Winter überleben.

IBAN: AT46 6000 0000 0151 6500
Kennwort: Winterhilfe

Kostenloses Bild- und Filmmaterial unter
http://weshare.unicef.org/mediaresources

Rückfragen & Kontakt:

Sylvia Trsek, 01/879 21 91-40, trsek@unicef.at

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