Stöger: Österreich bei Weltraumforschung vorne mit dabei

Ostermayer über Landung der "Rosetta"-Sonde auf dem Kometen 67P/C-G: "Eine Sensation mit beträchtlicher österreichischer Beteiligung"

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der für morgen geplanten Landung der Raumsonde "Rosetta" auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko haben Kulturminister Josef Ostermayer und Technologieminister Alois Stöger heute, Dienstag, eine Pressekonferenz im Naturhistorischen Museum abgehalten. "Morgen findet eine Sensation mit beträchtlicher österreichischer Beteiligung statt", sagte Ostermayer über das Projekt, an dem Österreich mit Forschung und Technologie entscheidend mitgewirkt hat. Auch Stöger lobte die Beteiligung am Projekt:
"Bezogen auf seine Größe ist Österreich eine führende Weltraumnation. Es gibt kaum ein Projekt der Europäischen Weltraumorganisation, an dem Österreich nicht beteiligt ist. Wir wollen das auch in Zukunft unterstützen." ****

Mit dem Projekt werde "Neuland betreten", betonte Stöger. Nie zuvor war eine Raumsonde so nahe bei einem Kometen oder ist auf einem gelandet. "Es braucht immer auch Risikobereitschaft und Mut, um in der Entwicklung voranzukommen", sagte der Minister. Dieser Mut zahle sich auch für den Staat aus, denn Weltraumforschung bringe technologischen Fortschritt und helfe somit auch bei der irdischen Forschung. Durch Beteiligung vieler österreichischer Firmen an dem Projekt werden außerdem die Wirtschaft gefördert und Arbeitsplätze geschaffen.

Im Anschluss an die Pressekonferenz wurde im neuen digitalen Planetarium des Naturhistorischen Museums eine Simulation der geplanten Landung gezeigt. Erläutert wurde sie von Museumsdirektor Christian Köberl, der auch an der Rosetta-Mission beteiligt war. (Schluss) ve/up

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