Tiefnig: Politische Bildung wichtig, um politisches Interesse der Jugend zu wecken

OÖ Bundesrat bei Parlamentarischer Enquete "25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Was von Herzen kommt, berührt die Herzen, und man sieht, dass kein Abgeordneter bei den heutigen Statements der Jugendlichen unberührt geblieben ist. Es zeigt sich: Politische Bildung ist wichtig, um das politische Interesse der Jugend zu wecken. Das haben auch zahlreiche Referentinnen und Referenten der heutigen Enquete bestätigt, stellte heute, Montag, ÖVP-Bundesrat Ferdinand Tiefnig anlässlich der Parlamentarischen Enquete "25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention" fest. "Auch Jugendliche sollen mitreden und ihre Meinung einbringen können. Es gibt eine Vielzahl an politischen Themen, die Jugendliche interessieren."

"Demokratische Bildung bewirkt, aus Kindern und Jugendlichen mündige Bürgerinnen und Bürger werden zu lassen." Es sei deshalb auch wichtig, das politische Bewusstsein zu schärfen. Ein wesentlicher Schritt sei in diesem Zusammenhang die auch im Regierungsprogramm vorgesehene Verankerung von Politischer Bildung als Pflichtmodul ab der sechsten Schulstufe, unterstreicht Tiefnig.

Der Bundesrat verwies zudem auf das Projekt "Schule Innovativ" in Oberösterreich, eine Initiative des Landes Oberösterreich an Volksschulen und Schulen der Sekundarstufe I. "Die oberösterreichischen Schulen stellen sich seit Jahren erfolgreich den Herausforderungen, die die gesellschaftliche Entwicklung einer sich immer rascher verändernden und hoch technologisierten Welt mit sich bringen. Das Projekt setzt Schwerpunkte zur Stärkung des Schulstandortes und der Schulautonomie. Dabei werden die Schulen ermuntert, mit der Erreichung des Zertifikates "OÖ Schule Innovativ" ihre erfolgreiche und zukunftsweisende Arbeit nach außen zu dokumentieren", erläuterte der Bundesrat.

Ein weiteres Thema der heutigen Enquete war die Kinder- und Jugendgesundheit und die Förderung der Prävention. "Ich nehme die Anliegen der Jugendlichen im Bereich Ernährung und Bewegung sehr ernst. Viele Jugendliche leiden heute an gesundheitlichen Problemen und Übergewicht - verursacht durch falsches Ernährungsverhalten und zu wenig Bewegung", umriss Tiefnig die Problematik. Das Vorhaben der beiden Ministerinnen Sophie Karmasin und Sabine Oberhauser, den 1974 eingeführten Mutter-Kind-Pass zeitgemäß und qualitativ weiter zu entwickeln, begrüßte er: Es gehe dabei um eine Attraktivierung des Angebots und eine verstärkte Nutzung als Instrument der Frühförderung für Kinder.
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