Bestnoten für Universitätsnetzwerk netPOL

Internationales Netzwerk für politische Kommunikation positiv evaluiert

Krems (OTS) - Eine positive Bilanz zieht das 2011 vom Land Niederösterreich ins Leben gerufene internationale und interuniversitäre Netzwerk Politische Kommunikation (netPOL) unter der Leitung des Politikwissenschafters Peter Filzmaier. Eine Evaluation erbrachte Bestnoten in den Kategorien Forschung, Lehre sowie Organisation und Kommunikation. Die Donau-Universität Krems ist eine von fünf Partnerhochschulen des Netzwerks.

Bei einer Pressekonferenz präsentierten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der Rektor der Donau-Universität Krems, Mag. Friedrich Faulhammer, und Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier, Koordinator von netPOL, die Ergebnisse der Gutachten. Pröll betonte die Bedeutung der Vernetzung in der Wissenschaft: "Mit netPOL ist es uns gelungen, eine Drehscheibe für den internationalen Austausch von wissenschaftlichem Personal zu etablieren. Angesichts neuer geopolitischer Situationen müssen wir verstärkt auf die Internationalisierung des Landes setzen und gleichzeitig ein eigenes Profil entwickeln."

In den Gutachten werden die eindrucksvolle und vielfältige wissenschaftliche Arbeit und der hohe Innovationscharakter mit Alleinstellungsmerkmal hervorgehoben. Als besonders bedeutsamer Erfolg wird dabei das netPOL-Doktorat zur Demokratieforschung von den Gutachtern bewertet.

"netPOL ist sichtbarer Ausdruck dessen, was im Rahmen der Zusammenarbeit im Donauraum, die unter anderem durch die Donau-Rektorenkonferenz verfolgt wird, möglich ist", so Rektor Faulhammer. Mit dem grenzüberschreitenden Doktoratsprojekt leiste netPOL drüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der sozialwissenschaftlichen Forschungskompetenz der Donau-Universität Krems, sagte Faulhammer.

Peter Filzmaier betonte bei der Pressekonferenz den interdisziplinären Charakter des Fachbereichs Politische Kommunikation und zeigte sich stolz: "Natürlich freuen wir uns über so viel Lob, das der exzellenten Arbeit unserer WissenschafterInnen zu verdanken ist. Wir können so einen Beitrag leisten, dass Forschungen über Demokratiequalität, Bürgerbeteiligung, Politische Bildung sowie Neue Medien und Europäische Öffentlichkeit an Bedeutung gewinnen. Denn das sind die Zukunftsfragen der Gesellschaft", so Filzmaier. Als Beispiel nannte Filzmaier eine netPOL-Dissertation über das Politdenken von MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund.

Über netPOL

Das Netzwerk netPOL ist eine Zusammenarbeit der Donau-Universität Krems mit der Karl-Franzens-Universität Graz, der Andrássy Universität Budapest, der Deutschen Universität für Weiterbildung und der Babes-Bolyai-Universität in Rumänien. Kernstück ist ein gemeinsames Doktoratsprogramm, das sich interdisziplinär mit der Demokratieentwicklung in Europa beschäftigt. Derzeit gibt es im Doktorat acht Forschungsprojekte, deren Themen von den politischen Einstellungen der MigrantInnen über die Kampagnen im EU-Parlamentswahlkampf bis zu Medienkonvergenz reichen.

Darüber hinaus finden im Rahmen von netPOL - mit insgesamt 70 Fachpublikationen - Forschungen zur gesellschaftlichen Beteiligung von Jugendlichen ebenso wie von Nicht-InternetnutzerInnen statt. Drei Master-Lehrgänge und zahlreiche Seminarreihen, Tagungen sowie Aktionsprojekte für Politische Bildung zählen zu den weiteren Aktivitäten des interuniversitären Netzwerks.

Nähere Informationen unter www.netpol.at

Rückfragen & Kontakt:

Elisabeth Nadlinger
Donau-Universität Krems
Plattform Politische Kommunikation
Tel.: +43 (0)2732 893-2181
elisabeth.nadlinger@donau-uni.ac.at
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