Bayr zu Kinderrechtsenquete: Österreich hat entwicklungspolitische und internationale Verantwortung

Appell zu Kampf gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen

Wien (OTS/SK) - In ihrem Statement im Rahmen der Kinderrechtsenquete heute im Parlament verwies SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung Petra Bayr unter anderem auf das Problem von Kinderehen:
"Jährlich werden 15 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Damit beraubt man sie ihrer Kindheit und Jugend und gefährdet ihre Gesundheit aufgrund von Schwangerschaften". Kinderehen widersprechen der UN-Kinderrechtskonvention. Bayr appelliert an die entwicklungspolitische Verantwortung und internationale Verpflichtung Österreichs, um für Maßnahmen zu sorgen, die Kindern ein unversehrtes Aufwachsen und Zugang zu Bildung und Gesundheit ermöglichen. ****

Insbesondere die Sexualerziehung und der freie Zugang zur Verhütung sind Grundvoraussetzung, um Mädchen aus dieser Abwärtsspirale aus Armut, sexueller Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien.

"Kinder haben das Recht auf ein gewaltfreies Leben und wir die internationale Pflicht, dafür zu sorgen und Kinder zu schützen", so Bayr. Um gesamtgesellschaftliche Veränderungen voranzutreiben, brauche es Veranstaltungen wie heute im Parlament und die nötige finanzielle Sicherung von entwicklungspolitischen Projekten, betonte Bayr. (Schluss) sc/rm/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004