"Das große Abenteuer der Tiere": Teil 2 des "Universum"-Dreiteilers

Am 11. November um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Ganz gleich, ob in den Weiten der Savanne, im dichten Tropenwald oder in den Tiefen der Meere - sobald ein Tier zur Welt kommt, hat es nur einen Drang: zu überleben und die eigene Art zu erhalten. "Prüfungen der Wildnis", der zweite Teil des "Universum"-Dreiteilers "Das große Abenteuer der Tiere", zeigt am Dienstag, dem 11. November 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2, welche Taktiken junge Polarfüchse und Geparde anwenden, um den Härten der Wildnis zu trotzen und das eigene Überleben zu sichern. Teil 3 der opulenten in HD produzierten BBC-Serie von Mike Gunton (deutsche Bearbeitung: Andrea Lehner und Doris Hochmayr) steht am Dienstag, dem 18. November, um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF 2.

Charles Darwins These vom "Survival of the Fittest", vom Überleben des Stärkeren, wird in der Wissenschaft bis heute rege diskutiert. Außer Zweifel steht, dass fast alle Tiere mit dem unbändigen Willen zur Welt kommen, sich zu behaupten und gegen feindliche Einflüsse zur Wehr zu setzen. Wer es tatsächlich schafft und wer nicht, hängt in dem frühen Stadium nach der Geburt nicht selten vom Zufall ab. Das gilt auch für Polarfüchse: Bis zu einem Alter von etwa drei Monaten werden sie von ihren Elterntieren, die monogam leben, gefüttert und beschützt. Doch dann werden sie verstoßen und müssen sich fortan allein in der Wildnis durchschlagen. Die Jungtiere teilen sich auf und gehen allein auf Nahrungssuche - nur so können sie den sechs Monate andauernden Polarwinter überstehen, ohne zu verhungern. Bis zu 90 Kilometer pro Tag streifen die kleinen Polarfüchse durch die dürren Landstriche. Nur derartige Kraftanstrengungen sichern ihnen genügend Fressbares. Um das eigene Überleben zu sichern, werden Füchse schon in ihrem ersten Polarwinter zu Jägern. Auf dem Speiseplan stehen etwa Lemminge, die zur Unterfamilie der Wühlmäuse gehören. Polarfüchse müssen diese Erfahrungen des Heranwachsens allein meistern - sowohl die Elterntiere als auch die anderen Jungfüchse desselben Wurfes helfen nicht mit.

Die Geparde Afrikas verfolgen eine andere Taktik - die Jungtiere aus demselben Wurf bleiben zusammen und gehen gemeinsam auf die Jagd. Bereits mit 18 Monaten gleicht ihr Jagdverhalten jenem der ausgewachsenen Tiere: anschleichen, sprinten und töten. Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt. Doch junge wie ausgewachsene Geparde haben ein Problem: Sie können die hohen Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometer pro Stunde nur auf einer sehr kurzen Distanz halten. "Prüfungen der Wildnis" zeigt, wie zwei junge Geparde eine Antilope erlegen. Dies gelingt nur deshalb, weil die Jagd der beiden Tiere zu einem Zeitpunkt begonnen hat, an dem sie sich bereits sehr nahe an das Beutetier herangeschlichen haben. Ihre erste stattliche Beute ist ein Resultat von Teamwork. Es ist der Eintritt ins Erwachsenenalter, doch auf die jungen Geparde warten weitere Herausforderungen.

"Das große Abenteuer der Tiere" versucht mit Hilfe zahlreicher Beispiele von Tieren aus aller Welt den Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen. In grandiosen Aufnahmen erzählen tierische Hauptdarsteller aus allen Kontinenten, welchen unglaublichen Herausforderungen sie sich im Verlauf ihres Lebens stellen müssen -und welche fantastischen Fähigkeiten sie entwickelt haben, um ihr eigenes Überleben zu sichern.

Der "Universum"-Dreiteiler ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf der ORF-TVthek (http://tvthek.ORF.at) abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0002