FPÖ-Belakowitsch-Jenewein/Karlsböck zu Pilz: Neid ist unangebracht

Verbot von ärztlichen Nebenbeschäftigungen ist Schnapsidee

Wien (OTS) - "Das von der Wiener Patientenanwältin geforderte Verbot von ärztlichen Nebenbeschäftigungen ist eine absolute Schnapsidee", kommentierten die beiden freiheitlichen Gesundheitspolitiker NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein und NAbg. Dr. Andreas Karlsböck die unqualifizierten Aussagen von Sigrid Pilz im heutigen Ö1-Morgenjournal. "Wieder einmal wollen die Grünen ihre Neidideologie mit Verboten durchsetzen", so Belakowitsch-Jenewein.

Abgesehen davon, dass ein Verbot ärztlicher Nebenbeschäftigungen ein massiver Eingriff in die freie Berufsausübung von Medizinern sei, würde diese Maßnahme das Gesundheitswesen auch noch drastisch teurer machen, warnte Karlsböck vor derartigen linken Gesellschaftsexperimenten. So sei unbestritten, dass medizinische Versorgung im Spital am meisten koste. Genau dorthin wolle Pilz aber die Privatpatienten umleiten. Dies aus dem ideologischen Neidansatz heraus, dass Ärzte in ihren Augen zu viel verdienen würden, zeigte Karlsböck die wahren Hintergründe dieser Schnapsidee auf.

Wenn man schon Patienten den Weg in die Privatordinationen ersparen wolle, so müsse dies über den Weg von mehr Kassenverträgen gehen, forderte Belakowitsch-Jenewein. Das Ziel müsse sein die teuren Spitäler zu entlasten und nicht noch zusätzliche Patienten, die genau so gut im niedergelassenen Bereich behandelt werden könnten, in die Spitäler zu zwingen, sagte Belakowitsch-Jenewein, die Pilz attestierte bei ihrer Forderung nicht weiter als bis zum linken Klassenkampf gedacht zu haben.

"Neid und ideologische Scheuklappen sind schlechte Ratgeber. Das gilt besonders dann, wenn es um die medizinische Versorgung der Österreicher geht", betonten Belakowitsch-Jenewein und Karlsböck.

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