Hörl: "Österreichs Seilbahnen fördern aktiv heimischen Nachwuchs - mehr Bewegung, mehr Gesundheit und mehr Bewusstsein für die Berge"

Mehr Förderung zur Stärkung der Wintersportwochen, Kampagnen regen zum Nachdenken und Ausprobieren an

Wien (OTS/PWK792) - "Wir unterstützen Kinder und Jugendliche von Jahr zu Jahr mit wachsendem Engagement darin, in den Wintersport einzusteigen bzw. diesen aktiv und regelmäßig auszuüben. Dies ist nicht nur ein Beitrag zur Gesundheitsförderung, sondern auch zur nachhaltigen Stärkung des Skisports als schützenswertes österreichisches Kulturgut", betont Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs in der WKÖ. Dafür investiert die Seilbahnwirtschaft weiterhin gezielt in zahlreiche Jugend- und Schulaktivitäten, Wettbewerbe zur Bewusstseinsbildung und die finanzielle Unterstützung.

"Mit der Förderung des heimischen Skinachwuchses liegen wir voll im Trend", so Hörl mit Verweis auf umfangreiche Gästeerhebungen der Seilbahnen, die zeigen, dass Skifahren unverändert "in" und jung ist. So ist jeder dritte alpine Wintersportler jünger als 30 Jahre, bei den Snowboardern sind es sogar über 50%. "Es gibt also nach wie vor einen starken Anteil an jugendlichen Winterportlern, den wir auch für die kommenden Jahre und Jahrzehnte sichern und fördern möchten", so Hörl.

Wettbewerb "ski creative 20.14" für Schulklassen gestartet

Dazu organisiert der Fachverband der Seilbahnen Österreichs unter anderem bewusstseinsbildende Kampagnen, die zur kreativen Auseinandersetzung mit dem Wintersport beitragen sollen. Dazu zählt etwa der im Vorjahr erstmals durchgeführte Schulwettbewerb "ski creative". Nach Aussendung eines "Gondelpaketes mit Gondelvorlagen" an über 900 Schulen wurden mehr als 220 kreativ gestaltete Gondelpakete eingesandt. Die Gewinnerklasse kam in der ersten Ausgabe des Wettbewerbs aus Wien und konnte sich über eine kostenlose Schulskiwoche in Österreich (inkl. Unterkunft, Vollpension, Transfer, Skikarte und Leihausrüstung) freuen. Die Fortsetzung des Wettbewerbs "ski creative 20.14" wurde bereits mit dem Versand der Gondelpakete mit Unterstützung der Unternehmen JUFA, Blaguss, IntersportRent und Doppelmayr gestartet.

Die besten "Moves" im Schnee und die Meinung der Kids zur Zukunft der Alpen

In diesem Winter spricht der Fachverband junge Menschen auch mit zwei weiteren Initiativen an: Bei "Don't try this at home - UP in die Berge" werden junge Wintersportler dazu aufgerufen, ihre besten "Moves" im Schnee mit der Community zu teilen, es locken tolle Preise. Im Rahmen von "Future Alps" wurden Klassen der 7. Schulstufe in diesem Herbst eingeladen, ihre Ideen und Wünsche für die ideale "Heimat in den Alpen im Jahr 2040" kreativ umzusetzen und im Rahmen einer Projektarbeit im ersten Schulhalbjahr 2014/15 einzureichen. Auch hier wartet auf die Gewinnerklasse - die Auswahl erfolgt durch eine fachkundige Jury - eine kostenlose Schulskiwoche in Österreich.

"Wir sehen uns als bewusstseinsbildende und motivierende Vertretung einer Branche, die aktiv auf die Gäste von morgen zugeht und dabei auch den weitblickenden Austausch über die Zukunft des Wintersports sucht. Im Wissen, dass wir mit unseren Ressourcen vorausschauend umgehen müssen, ist die Stimme der Jugend dabei besonders wichtig", betont Hörl.

Förderung von Wintersportwochen und Schulskitagen ist wichtiger Schlüssel zur Nachwuchsförderung

Auch die Förderung von Wintersportwochen und Schulskitagen liegt dem Fachverband besonders am Herzen. "Obwohl die öffentliche Unterstützung hierfür nicht immer im ausreichenden Maße gegeben bzw. aufgrund gesetzlicher Änderungen nicht mehr möglich ist, wird die Seilbahnwirtschaft auch in Zukunft weiterhin ihren Beitrag leisten", so Hörl. Beispiel dafür ist etwa das Ende der Freifahrtsregelung für Schulskibegleitlehrer nach Einführung der Antikorruptionsbestimmungen. Hier plant der Fachverband der Seilbahnen nun die Etablierung eines Systems, in dem nicht die Lehrer, sondern die einzelnen Schulen als Institution begünstigt werden. Die Zuwendung an die Institution selbst ist nämlich, im Gegensatz zur Zuwendung an den einzelnen Lehrer, auch weiterhin erlaubt. "Viele Kinder und Jugendliche haben sonst nur wenige Berührungspunkte zum Wintersport. Das möglichst frühe Kennenlernen dieser Sportarten ist jedoch der Schlüssel für die spätere regelmäßige Ausübung, weshalb uns die Förderung des Zugangs über die Schulen besonders wichtig ist", so Hörl.

Abgesehen davon werden in den Bundesländern seitens der Landeskammern auch zusätzliche Initiativen gesetzt, um Schulkinder verstärkt auf die Piste zu locken. So gibt es bereits seit Jahren gesonderte Preise für Schülergruppen bzw. Freikarten, und in einigen Bundesländern ermöglichen Förderungen des Landes Gratis-Schulskiwochen. "Mit den bundesländerspezifischen Schulskitagen kommen mittlerweile bis zu 120.000 SchülerInnen jährlich - teils gratis - auf die Piste. Damit konnte die Anzahl im Vergleich zum Jahr 2006 bis heute verdoppelt werden", so Hörl. (PM)

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