MAMMUTS. EISMUMIEN AUS SIBIRIEN. Von 19.11.2014 bis 02.03.2015 im NHM Wien

Einladung zum Pressegespräch anlässlich der Sonderausstellung am Dienstag, den 18.11.2014, um 10.30 Uhr

Wien (OTS) - Die berühmten Mammut-Babys "Khroma" und "Dima", sowie Fossilien von Zwergmammuts, die erst vor 3.700 Jahren ausstarben, werden erstmals in Österreich gezeigt.

Einladung zum Pressegespräch am Dienstag, den 18. November 2014, um 10.30 Uhr

mit Univ.-Prof. Dr. Christian Köberl (Generaldirektor, NHM Wien) Priv.-Doz. Dr. Ursula Göhlich (Ko-Kuratorin der Ausstellung, Geologisch-paläontologische Abteilung, NHM Wien)
Dr. Oleg Pugachev (Direktor des Zoologischen Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, St. Petersburg).

Die große Herbst-Ausstellung des Naturhistorischen Museums Wien zum Ende des Jubiläumsjahrs 2014, in dem das Haus sein 125-jähriges Bestehen feiert, widmet sich den Ikonen der eiszeitlichen Tierwelt und den weltweit wohl bekanntesten ausgestorbenen Rüsseltieren: den Mammuts.

Wenn im Sommer der Permafrostboden antaut und die Bäche und Flüsse ihre Uferhänge freispülen, kommen in Sibirien die Eismumien zutage. Millionen eingefrorener Mammuts werden in den Weiten der russischen Großlandschaft vermutet. Tritt ein tiefgefrorener Kadaver an die Oberfläche, ist Eile geboten: Wird er nicht rasch entdeckt und geborgen, taut er auf und riskiert, von Aasfressern zerstückelt und entfleischt zu werden. Außerdem setzen Verwesungsprozesse den Weichteilen schnell zu. Dies ist wohl das Schicksal der meisten Eis-Mammuts.

Das Zoologische Museum von St. Petersburg hat eine der bedeutendsten Sammlungen von Mammut-Mumien der Welt. In einer erstmaligen Kooperation stellt es dem NHM Wien einige seiner wichtigsten Sammlungsobjekte zur Verfügung:

Hauptattraktion der Schau in Wien wird neben dem ersten (historischen) Fund eines kompletten Mammut-Skeletts und den Fossilien von Zwergmammuts, die erst vor 3.700 Jahren ausstarben - zu einem Zeitpunkt also, als die Cheops-Pyramide in Ägypten rund 1.000 Jahre alt waren - ein Mammut-Baby sein, das tiefgefroren im sibirischen Permafrostboden Jahrtausende überdauerte.

Weiters wird ein Ausstellungskabinett eingerichtet, das sich mit rund 15 Exponaten den Mammut-Funden aus dem Wiener Stadtgebiet widmet, darunter fossile Zähnen und Knochen aus der paläontologischen Sammlung des NHM Wien.

Pressematerial und Fotos zum Download finden Sie unter folgendem Link: http://www.nhm-wien.ac.at/presse

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