RL Tschickfabrik GmbH erweckt Tabak-Anbau in Ö zu neuem Leben - Vision heimischer Zigarettenproduktion zum Greifen nah

Nach Raketenstart der TSCHICK auf dem heimischen Markt und Übersiedlung des Unternehmens in Tabakfabrik Linz wird Sortiment der österreichischen Zigarette erweitert

Wien (OTS) - Reinhard Leitner, Geschäftsführer der Wiener RL Tschickfabrik GmbH, ist überwältigt: "Einen solchen Erfolg der TSCHICK hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Der Markteintritt der TSCHICK war ein Raketenstart. Seit den 1960-er Jahren hat es keinen derartigen Run auf eine österreichische Zigarette gegeben. Ich bin überglücklich, dass mein Konzept aufgegangen ist. Ein Stück Österreich ist jetzt Marke."

Reinhard Leitner war mit der Vision auf den Markt gegangen, die Zigarettenproduktion langfristig nach Österreich zurückzuholen. Dieser Vision ist der Unternehmer jetzt mit der Übersiedlung des Headquarters in die Tabakfabrik Linz einen großen Schritt näher gekommen. "In diesem historischen Architekturjuwel ist nicht nur ausreichend Platz für die Zigarettenproduktion, hier spürt man auch österreichische Tabakgeschichte. Wenn sich die TSCHICK weiter so gut auf dem Markt behauptet, könnte in Linz bald wieder eine Zigarettenmaschine stehen. Das wäre der glücklichste Tag meines Lebens", so Geschäftsführer Reinhard Leitner.

Die Tabakfabrik Linz bietet heute nicht nur der Kultur Raum, sondern auch Pionieren der österreichischen Wirtschaft. Tabakfabrik-Direktor Chris Müller: "Die zentrale Aufgabe der Tabakfabrik ist es, Kreativwirtschaft zu fördern. Im Fall der Tschickfabrik von Reinhard Leitner geht es aber auch um eine Geste der Versöhnung mit der Geschichte des Areals. Ein schönes Zeichen zu einem schicksalhaften Datum: Ist es doch genau fünf Jahre her, dass die "Tschickbude" in Linz geschlossen wurde."

Seit fünf Jahren gibt es keine österreichische Zigarettenproduktion mehr. Die rote TSCHICK (10 mg) und die blaue TSCHICK (8 mg) werden deshalb vorerst noch in Polen produziert, wie fast alle auf dem heimischen Markt erhältlichen Tabakprodukte. Derzeit entwickelt die RL Tschickfabrik GmbH eine weiße TSCHICK (4 mg) sowie eine schwarze TSCHICK (10 mg) mit etwas schärferer Tabakmischung. Mit dem Markteintritt ist im ersten Quartal 2015 zu rechnen.

Pilot-Projekt Tabakanbau startet im Burgenland

Nicht nur die Zigarettenproduktion hatte in Österreich eine lange Geschichte, sondern auch der Tabakanbau. In den 1950-er Jahren wurde unter der Regie der Austria Tabak noch ein Zehntel des österreichischen Bedarfs an Tabak im Land angebaut. GF Reinhard Leitner will jetzt den Tabakanbau in Österreich neu beleben.

Unterstützung bekommt er dabei von der engagierten Landwirtin Mag. Patricia Lehrner aus dem burgenländischen Seewinkel. Auf einem halben Hektar soll im Frühjahr der Pilotversuch Tabak starten: "Die TSCHICK ist ein spannendes österreichisches Konzept, da will ich unbedingt dabei sein. Auch aus fachlicher Sicht ist der Tabakanbau eine tolle Herausforderung", so Mag. Lehrner. Tabak stellt hohe Ansprüche an Bodenfeuchtigkeit und Temperatur und gedeiht nur gut in den Zonen des Wein- und Körneranbaus.

Geschäftsführer Reinhard Leitner: "Ich bin zuversichtlich, dass wir weitere Bauern für unser Projekt gewinnen können. Agrarexperten haben mir versichert, dass viele Bauern an einem Wiedereinstieg in den grundsätzlich lukrativen Tabakanbau interessiert wären. Viele von ihnen verfügen noch über das Know-How. Auch ihre Tabaktrockenhallen stehen noch und warten nur darauf, aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt zu werden."

TSCHICK-Erfinder Reinhard Leitner, Jahrgang 1971, brennt seit seiner Jugend für die Tabakindustrie. Aufgewachsen hinter der Linzer Tabakfabrik, war der studierte Kommunikationswissenschaftler über 20 Jahre in unterschiedlichen Positionen in der Tabakindustrie tätig. Im Vorjahr sicherte er sich die Wort-Bild-Marke TSCHICK und gründete heuer in Wien die RL Tschickfabrik GmbH. Seit September ist die TSCHICK auf dem Markt. Sie stellt ein bewusstes Gegenkonzept zum Vormarsch globaler Marken auf dem heimischen Tabakmarkt dar. Gerade einmal eine von zehn im Land gerauchten Zigaretten ist noch eine österreichische Traditionsmarke.

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