Darabos verlangt sofortigen Rücktritt von Höbart

Nächste rassistische Entgleisung eines blauen Politikers - Strache muss umgehend handeln

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos fordert den sofortigen Rückritt des FPÖ-Nationalratsabgeordneten und gf. FPÖ-NÖ-Chefs Höbart. "Die Aussagen von Höbart sind rassistisch und zutiefst menschenverachtend. Wer Asylwerber als Erd- und Höhlenmenschen bezeichnet, hat in der Politik nichts verloren", betonte Darabos am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Von FPÖ-Obmann Strache verlangt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer eine deutliche Distanzierung von den inakzeptablen Äußerungen seines Parteifreundes. Außerdem müsse Strache dafür sorgen, dass Höbart sich umgehend aus allen politischen Funktionen zurückzieht. "Wenn Strache noch länger zu diesem Skandal schweigt und nicht handelt, muss er sich zum wiederholten Male den Vorwurf gefallen lassen, dass Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in seiner FPÖ auf der Tagesordnung stehen", machte Darabos deutlich.

Kritik übt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer zudem an der heutigen Wortmeldung von Innenministerin Mikl-Leitner. "Wenn die Ministerin den berechtigen Hinweis von Bürgermeister Andreas Babler auf die untragbaren Zustände im Flüchtlingslager Traiskichen mit den ausländerfeindlichen Kommentaren Höbarts gleichsetzt, dann fehlt mir hier jedes Verständnis. Von einem Regierungsmitglied kann man schon erwarten, eine differenziertere Beurteilung bei diesem so sensiblen Thema zu treffen." (Schluss) ps

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