Traiskirchens Bürgermeister: Innenministerin Mikl-Leitner völlig politisch entgleist!

Traiskirchen (OTS) - "Eigentlich kann man die heutigen Aussagen von Innenministerin Mikl-Leitner nur mehr als politischen Tiefpunkt und als äußerst traurig bezeichnen. Einem Bürgermeister, der die Auswirkungen ihres politischen Versagens im Asylwesen gemeinsam mit seiner Stadt und den Flüchtlingen im überfüllten Massenlager ausbaden muss, als Scharfmacher zu bezeichnen, zeigt, wie tief und schmutzig hier argumentiert wird", so Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler.

"Solche Aussendungen an einen Bürgermeister zu richten, der erst gestern wieder am Landesparteitag der SPÖ Niederösterreich für eine gerechte Aufteilung von Flüchtlingen in kleinen, gut zu betreuenden Einrichtungen mit einheitlichen Qualitätsstandards, für eine Erhöhung der finanziellen Mitteln für die Flüchtlingsbetreuung und für die Abschaffung dieser unmenschlichen und zur Zeit hoch konfliktreichen Massenlager wie Traiskirchen eingetreten ist, darf einer verantwortlichen Bundesministerin nicht passieren. Einen humanistischen Bürgermeister in einer Aussendung mit Extremismus in Verbindung zu bringen, ist entweder hochgradig obskur oder ein absichtlich ganz schmutziger Politikstil oder schlichtweg politisch dumm."

"Wir werden unseren Protest als Bürgermeister und als BürgerInnen auch weiterhin gegen diejenigen Stellen richten, die solche Zustände und solche Massenlager zu verantworten haben, das ist nun einmal die Innenministerin, die sofort per Weisung neue Erstaufnahmezentren schaffen könnte, wenn sie an einer Deeskalation und an einem Abstellen der Unmenschlichkeit in Traiskirchen tatsächlich Interesse hätte,", so der Bürgermeister.

Zu dem öffentlichen Skandal um den für die Aufhetzung gegen Flüchtlinge nach Traiskirchen importierten Mödlinger FPÖ-Burschenschafter Höbart, meinte Babler, "dass seine menschenverachtenden Aussagen sich eh von selbst richten" und dass er "die Ablehnung der Traiskirchner Bevölkerung gegen so ein rassistisches Menschenbild teile."
"Die Innenministerin kann sich auch die notwendige öffentliche Entschuldigung für diese Entgleisung bei mir sparen, so etwas passiert nicht nur aus Unaufmerksamkeit, das erfolgte ganz berechnend, so ein Stil hat in demokratischen Partei nichts zu suchen und ist untolerierbar", schloss der Bürgermeister.

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