ÖVP-Bundesparteitag 11 – Blümel: Jede politische Bewegung braucht Weiterentwicklung – FOTO

Köstinger: Habe bei den Menschen vor allem Optimismus gespürt - Mahrer: "Evolution Volkspartei" ist die Definition des Programms, die Regierungsarbeit ist die Umsetzung

Wien, 8. November 2014 (ÖVP-PD) Beim 36. ordentlichen ÖVP-Bundesparteitag präsentierte ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel einen Zwischenbericht zu "Evolution Volkspartei", der Bewegung
zur Weiterentwicklung der ÖVP. In einer Talkrunde mit Staatssekretär Harald Mahrer und der stellvertretenden ÖVP-Delegationsleiterin im Europäischen Parlament, Elisabeth Köstinger, wurde über den bisherigen Verlauf resümiert. "Wir wollen die Volkspartei als moderne Bewegung des 21.
Jahrhunderts für Land und Städte verankern. Dabei geht es um
eine Weiterentwicklung, um die Grundlagen zu schaffen, die
Partei für die nächsten Jahrzehnte fit zu machen", stellt
Gernot Blümel den Prozess vor. Mit den bisherigen Verlauf des Prozesses sei er sehr zufrieden, erklärt Blümel, der das mit Fakten untermauert: "Bereits über 3.300 Personen haben sich
auf der 'Evolution Volkspartei'-Ideenwand registriert und mehr
als 1.600 Ideen eingebracht. Zudem gibt es mehr als 100
Events, bei denen über 5.000 Menschen teilgenommen haben und
so mit der ÖVP in Kontakt gekommen sind. Was mich ebenfalls
sehr freut, ist der qualitative Aspekt." Intern seien zwei
Aspekte neu: "Einerseits, dass wir 'Evolution Volkspartei' so konzipiert haben, dass der Prozess zu einem formellen,
bindenden Ende kommt und erste Ergebnisse in Abstimmungen am Bundesparteitag im nächsten Frühjahr münden werden.
Andererseits haben wir einen offenen und transparenten
Prozess, bei dem bis 30. November alle eingeladen sind mitzudiskutieren, wie die Zukunft der ÖVP aussehen soll: Nur
was eingebracht wird, kann auch herauskommen und zur
Abstimmung gebracht werden." ****

"Ich bin überzeugt dass Evolution Volkspartei nicht nur gut
und richtig, sondern einfach notwendig ist, weil jede
politische Bewegung, die Zukunft haben will, sich immer wieder weiterentwickeln muss, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben",
betont Blümel, der dabei auf den Weiterentwicklungsprozess der
SPÖ und anderer Mitwerber verweist: "Der wird von Charly
Blecha geleitet - ein großartiges Zukunftssymbol. Die FPÖ ist
noch nicht im heute angekommen und wird es auch morgen nicht
sein. Die Grünen sind zur Altpartei geworden und verlieren ihr Alleinstellungsmerkmal. Man sieht: Jede Partei sollte Weiterentwicklung betreiben."

Elisabeth Köstinger hat bei ihren zahlreichen
Veranstaltungen trotz der wirtschaftspolitischen Unsicherheit
und nach politischen Skandalen in der Vergangenheit "vor allem
auch Optimismus bei den Menschen gespürt". Die Ökosoziale Marktwirtschaft ist das meistdiskutierte Thema auf der
Ideenwand von "Evolution Volkspartei". Köstinger dazu: "Die Ökosoziale Marktwirtschaft als Idee muss populärer werden, sie muss nachhaltig sein und langfristig gedacht werden." Harald
Mahrer beschreibt "Evolution Volkspartei" als zweiteilige
Bewegung: "Der Prozess ist Definition des Programms, der
Themen und Inhalte, die Regierungsarbeit ist die Umsetzung".
Man habe unmittelbar nach der Nationalratswahl gestartet,
"weil wir uns gesagt haben, jetzt müssen wir durchstarten. Und Reinhold Mitterlehner hat das von der ersten Sekunde an unterstützt".

(Schluss)

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