ÖVP-Bundesparteitag 5 – Experten-Talkrunde: Moderne Politik braucht authentische Persönlichkeiten – FOTO

Puls4-Info-Chefin Milborn, Mathematiker Taschner sowie Meinungsforscher Hajek diskutierten über moderne Politik und stellten sich Fragen von Jugendlichen – Haslauer: Mitterlehner sucht Lösung, nicht Streit

Wien, 8. November 2014 (ÖVP-PD) "Was sind die Anforderungen
an eine moderne Politik?" – unter diesem Motto diskutierte
eine hochkarätige Expertenrunde im Rahmen des 36. ordentlichen ÖVP-Bundesparteitages und stellte sich dabei auch den Fragen interessierter Jugendlicher. Drei junge Menschen
konfrontierten dabei die Gesprächsteilnehmer mit ihren Vorstellungen von Politik und was sie sich unter bürgernaher Politik vorstellen. Die Puls4-Info-Chefin Corinna Milborn, Mathematiker und Betreiber des math.space im Museumsquartier
Wien, Rudolf Taschner sowie Politikwissenschaftler und Markt-
und Meinungsforscher Peter Hajek diskutierten die Fragen, wie
sich "moderne Politik" definieren lasse. Bei moderner Politik
geht es vor allem um entsprechende Rahmenbedingungen, sagt
Hajek. "Es war noch nie so angesagt, eine Partei nur ein Stück
des Weges zu begleiten. In der modernen Zeit gibt es viele
kleine Gruppen von Menschen mit unterschiedlichen Interessen
und Vorstellungen. Dem muss sich die Volkspartei nähern und versuchen sie hinter sich zu versammeln." Hajek betont zudem,
dass es in der Politik authentische Personen braucht, die
nicht nur Überschriften vermitteln, sondern auch Inhalte.
Corinna Milborn spricht die großen Herausforderungen an, vor
denen die Politik steht. "Politik kann nur global gedacht
werden. Man muss über Legislaturperioden und über nationale Grenzen hinweg denken. Denn 2015 erleben wir einen echten Wendepunkt." Die Herausforderung sei, angesichts der vielen
Krisen in der Welt und der großen internationalen Konferenzen,
die nächstes Jahr anstehen, Lösungen zu finden. ****

Der Mathematiker Rudolf Taschner bezeichnet sein Bild einer modernen Politik, als die Aufgabe, Vorurteile aufzugeben und
zu versuchen, die Welt rational zu begreifen. "Es herrscht die große Gefahr, dass manche politischen Gruppen versuchen sich Klientel über Vorurteile zu holen." Diesen müsse man sich entgegenstellen und der Bevölkerung eine "gute Skepsis" und
ein rationales, aufklärendes und durchdachtes Denken
vermitteln. Entscheidend seien dabei gut ausgebildete
Menschen. "Das ist das wichtigste, was wir brauchen. Das sind
auch die, die uns wählen."

Drei Jugendliche, die selbst in und für die Österreichische Volkspartei aktiv sind, legten den Experten ihre Ideen und Vorstellungen von Politik den Experten da. Die erst 15-jährige Franziska Wolf ist überzeugt, dass Politik als solche
niemanden anspricht, sondern man von Menschen angesprochen
wird. Sie fordert politische Bildung als Pflichtfach.
Markus Patscheider, ist Landesgeschäftsführer der JVP Kärnten und plädiert dafür, die Eintrittshürde für Politik so niedrig wie möglich zu gestalten. Neci Gönay, Geschäftsführerin der
JVP in Vorarlberg, sieht vor allem die Bodenständigkeit der
ÖVP positiv. Hier werde der Fokus auf Inhalte, nicht auf Inszenierung gelegt

Im Anschluss der Talkrunde legt der Salzburger
Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Wahlvorschläge dar.
"Starke Führungspersönlichkeiten zeichnen sich dadurch aus,
dass sie starke Persönlichkeiten um sich scharen. Unsere Ministerriege ist beachtlich und kann sich wirklich sehen
lassen. Und die zur Wahl stehenden Bundesparteiobmann-Stellvertreter sind eine gelungene Durchmischung
unterschiedlicher Persönlichkeiten, aus unterschiedlichen
Ländern und unterschiedlichen Umfeldern." Reinhold
Mitterlehner habe er als einen kennengelernt, der nicht den
Streit sucht, sondern die Lösung: "Zuhören, abwägen,
entscheiden – so kenne ich den Reinhold. Er ist kein Floskelfabrikant, sondern einer dem man vertrauen kann. Ich
bin überzeugt, dass Reinhold ein sehr guter Bundesparteiobmann
sein wird und dazu braucht er ein klares, eindeutiges Votum.
Und er braucht unsere Unterstützung", so Haslauer, der auch Mitterlehners Frau Anette dafür dankt, dass sie ihn in dieser Entscheidung unterstützt.

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