ÖVP-Bundesparteitag 2 - Die Lebensläufe der beim ÖVP- Bundesparteitag zur Wahl stehenden Personen – FOTO

Mitterlehner wird heute offiziell zum ÖVP- Bundesparteiobmann gewählt - Mikl-Leitner, Köstinger, Kurz und Lopatka sollen seine Stellvertreter werden – Haubner steht als neuer ÖVP-Bundesfinanzreferent zur Wahl

Wien, 8. November 2014 (ÖVP-PD) Der ÖVP-Pressedienst stellt die Lebensläufe des beim ÖVP-Bundesparteitag zur Wahl
stehenden ÖVP-Bundesparteiobmanns, dessen Stellvertreterinnen
und Stellvertreter sowie des Bundesfinanzreferenten zur
Verfügung. ****

Reinhold Mitterlehner

Reinhold Mitterlehner wurde am 10. Dezember 1955 im oberösterreichischen Helfenberg geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Linz und absolvierte anschließend
einen Post-Graduate-Lehrgang für Verbandsmanagement in
Fribourg. Ab 1980 war Mitterlehner in der Wirtschaftskammer Oberösterreich tätig, von 1992 bis 2000 war er Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes. Politisch aktiv wurde Reinhold Mitterlehner 1991 als Gemeinderat in Ahorn, von 2000
bis 2008 saß er im Nationalrat, wo er ab 2001 Obmann des Parlamentarischen Wirtschaftsausschusses war. Seit 2002 ist er
zudem Bezirksparteiobmann von Rohrbach. In die Bundesregierung wechselte Reinhold Mitterlehner 2008 als Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. 2011 übernahm er in seinem Ressort auch
die Agenden Familie und Jugend. In der aktuellen
Legislaturperiode ist er als Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zuständig. Am 26. August 2014 wurde Reinhold Mitterlehner zum ÖVP-Bundesparteiobmann designiert. Reinhold Mitterlehner ist verheiratet und hat drei Kinder.

Johanna Mikl-Leitner

Am 9. Februar 1964 wurde Johanna Mikl-Leitner in Hollabrunn geboren. Sie studierte nach ihrer Matura Wirtschaftspädagogik
an der Wirtschaftsuniversität Wien. 1995 übernahm Johanna Mikl-Leitner die Marketingleitung der Volkspartei
Niederösterreich, 1998 wurde sie zur Landesgeschäftsführerin bestellt. Zwischen dem Oktober 1999 und dem April 2003 vertrat
sie die ÖVP im Nationalrat. Im März 2003 wurde sie als Landesrätin der Niederösterreichischen Landesregierung
angelobt. Ihr Ressort umfasste die Bereiche Soziales, Arbeit
und Familie. Seit 2011 ist Johanna Mikl-Leitner
geschäftsführende Bundesobfrau des Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes, im April desselben
Jahres wurde sie als Innenministerin angelobt. Johanna Mikl-
Leitner ist verheiratet und Mutter zweier Töchter.

Elisabeth Köstinger

Elisabeth Köstinger wurde am 22. Februar 1978 in Wolfsberg geboren. Nach der Matura war sie als Assistenz in der Kärntner Gebietskrankenkasse tätig und studierte anschließend an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Von 2007 bis 2012 war Elisabeth Köstinger Bundesobfrau der Österreichischen Jungbauernschaft – Bauernbund Jugend, seit 2009 ist sie Vizepräsidentin des Österreichischen Bauernbundes. Elisabeth Köstinger ist seit
Beginn der Legislaturperiode 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Seit 2011 ist sie dort auch Parlamentarische Geschäftsführerin und stellvertretende Delegationsleiterin der ÖVP-Delegation. Am 18. März 2014 ist Elisabeth Köstinger mit
dem MEP-Award des "Parliament Magazine" im Bereich
Landwirtschaft und ländliche Aktivitäten ausgezeichnet worden.

Sebastian Kurz

Am 27. August 1986 wurde Sebastian Kurz in Wien geboren.
Nach der Matura begann er ein Studium an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Sebastian Kurz begann seine politische Laufbahn bei der JVP
Wien, deren Landesparteiobmann er 2008 wurde. 2009 wurde er
mit 99 Prozent der Delegiertenstimmen zum Bundesobmann der JVP gewählt, 2012 erhielt er bei seiner Wiederwahl 100 Prozent. Im April 2011 wurde Sebastian Kurz als Integrationsstaatssekretär angelobt. Bei den Nationalratswahlen am 29. September 2013
erreichte er mit insgesamt rund 35.700 Vorzugsstimmen das
bundesweit beste Ergebnis aller Nationalratskandidaten. Seit Dezember 2013 ist Sebastian Kurz Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres.

Reinhold Lopatka

In der steirischen Gemeinde Vorau wurde am 27. Jänner 1960 Reinhold Lopatka geboren. Er studierte Theologie und Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität in Graz,
an der er 1982 mit Auszeichnung in allen Fächern zum Doctor
iuris promovierte. Schon in seiner Jugend- und Studienzeit in verschiedenen ÖVP-Schüler- und Studentenvereinen aktiv, wurde Reinhold Lopatka 1986 in den Steirischen Landtag gewählt. Von
1983 bis 1991 war er steirischer Landesobmann und von 1984 bis
1990 Bundesobmann-Stellvertreter der Jungen ÖVP. 2002 leitete
er den Nationalratswahlkampf der ÖVP. Im Februar 2003 wurde er
zum Generalsekretär der ÖVP bestellt und wechselte in den Nationalrat. Ab 2007 Sport-Staatssekretär, wurde Reinhold
Lopatka im Dezember 2008 Staatssekretär im Bundesministerium
für Finanzen. Von September 2012 bis Dezember 2013 war er Staatssekretär für europäische und internationale Angelegenheiten. Am 12. Dezember 2013 wurde Reinhold Lopatka
als erster Steirer mit 98 Prozent zum ÖVP-Klubobmann gewählt.
Er ist verheiratet und hat drei Söhne.

Peter Haubner

Peter Haubner wurde am 2. Jänner 1960 in Salzburg geboren
und besuchte das Realgymnasium. Nach der Matura war er bei der Oberbank tätig. 1985 wechselte Haubner in die
Wirtschaftskammer Salzburg. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit begann er im Jahr 2000 seine politische Laufbahn.
Seit 2001 ist er Abgeordneter zum Nationalrat, seit 2008 Klubobmann-Stellvertreter des ÖVP-Klubs im Parlament. In
diesem Jahr übernahm Haubner auch die Funktion des Generalsekretärs des Österreichischen Wirtschaftsbundes,
außerdem ist er Obmann des Wirtschaftsbundes Salzburg-Stadt.
Peter Haubner ist seit 2013 Wirtschaftssprecher der ÖVP und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Industrie. Der Salzburger ist verheiratet und hat drei Kinder.

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