Karas: Mauerfall hat die Tür zu gemeinsamem Europa geöffnet

Am 9. November jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 25. Mail

Wien, 8. November 2014 (OTS) "An diesem Wochenende, am 9. November, jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 25. Mal.
Ein historisches Ereignis! Bereits im Frühjahr begann der
Eiserne Vorhang an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn, zwischen Niederösterreich und Tschechien, zu bröckeln", hält EU-Abgeordnete Othmar Karas zum Jahrestag des Mauerfalls fest.
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"Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer bekamen wir die Chance die gewaltsame Zweiteilung Europas in
Ost und West, in Freiheit und Diktatur, zu überwinden. Somit
konnte Europa mit beiden Lungenflügeln zu atmen beginnen, wie
es Papst Johannes Paul der II. gesagt hat. Das sind
historische Ereignisse, die meiner Generation und für Europa
sehr viel bedeuten und uns völlig neue Chancen eröffnet
haben", so Othmar Karas.

Der damalige österreichische Außenminister, Alois Mock,
habe beim Durchschneiden des Stacheldrahtes gesagt, dass er
ein Fenster in die Zukunft schneidet. Das gelte heute wie
damals, so Karas, der abschließend betont: "Der Fall der
Berliner Mauer war ein Meilenstein in die richtige Richtung
und ebnete mitunter den Weg für die Europäische Union, die uns heute den Traum leben lässt und uns vieles ermöglicht. Ja, ein Fenster wurde aufgestoßen, eine Tür geöffnet. Es liegt an uns durch diese Tür zu gehen, viele Türen und Fenster zu öffnen,
die für zu viele Menschen noch immer verschlossen geblieben
sind. Und auch wenn wir noch nicht fertig sind mit diesem
Prozess und es viel für unsere gemeinsame Zukunft zu tun gibt, freue ich mich über das Jubiläum und die Feierlichkeiten in Berlin. Ohne den Fall des Eisernen Vorhangs, ohne den Fall der Berliner Mauer, wäre die Europäische Union ein regionaler, freiwilliger Zusammenschluss von Nationalstaaten geblieben.
Heute sind wir ein kontinentales Projekt, heute haben wir die
Chance Europa in der Welt zu verkörpern."

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